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09.10.2012


Giftköder: Maulkörbe als Schutz


Hundebesitzer in Wilhelmshaven haben Angst um ihre Tiere - Giftköder sollen überall ausgelegt werden. Die Polizei weiß von nur einem Fall, in dem eine Probe zur Untersuchung eingeschickt wurde.


Mit diesen Flugblättern werden Hundebesitzer in Wilhelmshaven derzeit vor Giftködern gewarnt.     WZ-FOTO:    Gabriel-Jürgens

Mit diesen Flugblättern werden Hundebesitzer in Wilhelmshaven derzeit vor Giftködern gewarnt. WZ-FOTO: Gabriel-Jürgens

Von Kristin Hilbinger

Wilhelmshaven - Die Hundebesitzer in Wilhelmshaven sind seit einigen Wochen in Aufruhr. Der Grund: Ein Unbekannter soll Giftköder in der Stadt auslegen. Überall in der Stadt haben Mitglieder der Gruppe „Giftköder Wilhelmshaven“ aus dem sozialen Netzwerk „Facebook“ Flugblätter aufgehängt, um Tierbesitzer auf die vermeintliche Gefahr hinzuweisen.

Einige haben ihren Vierbeinern einen Maulkorb verpasst, damit sie beim Gassigehen nichts Falsches fressen.

 

Ein Hundebesitzer aus Wilhelmshaven ist Manuel Schulte. Er ist mit seiner Hündin „Batida“ täglich in der Stadt unterwegs. So auch Montag vergangener Woche. Gegen 19 Uhr drehten die beiden noch eine Runde entlang des Handelshafens. Da habe er dann circa zehn Hackbällchen auf der Erde liegen sehen. „Die sahen so aus wie die, die man überall kaufen kann.

 

Aber da war von außen was Blaues dran“, sagt der Wilhelmshavener. Er nimmt an, dass es sich dabei um Rattengift gehandelt hat. Untersuchen lassen hat er es nicht. Schulte hat die Bällchen eingesammelt und selbst entsorgt. „Im Nachhinein war das falsch“, sagt er. Er hätte seinen Fund zur Polizei bringen sollen.

Fakt ist, dass weder die Polizei, noch die hiesigen Tierärzte, noch das Veterinär- oder Ordnungsamt von einem toten Tier wissen, das nach einer mutwilligen Vergiftung gestorben ist. Im Dr.-Kibat-Tierheim an der Ladestraße haben nach Angaben von Frank-Henner Trenne, dem Vorsitzenden des Tierschutzvereins, Hundebesitzer sämtliche Utensilien abgegeben, die sie für ihren Hund hatten. Er sei vergiftet worden und gestorben, hätten sie gesagt.

 

Doch auch hier: Keine Untersuchung. Niemand kann sicher sagen, ob in Wilhelmshaven wirklich jemand einen Plan verfolgt, nach dem er Tiere töten will.

 

Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.

 


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 09.10.2012
Kurzbeschreibung:

Tharandt dankt Wilhelmshaven +++ Maulkrbe als Schutz vor Giftkder +++ Gelbe Scke knftig mit Coupon-System +++ Schler der GS Neustadtgdens besichtigten WZ-Druckerei
Seitenzahl: 31
PDF Größe: 11,4 MB
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