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Friesland

20.03.2012


Gerd Spiekermann im Plattdeutschen Klönsnack: "Unnerbüxen" im Vergleich


Der beliebte Radiomoderator sprach über Dinge, die er nicht ausstehen kann. Bernhard Eden zählte 320 Zuhörer.


Gerd Spiekermann demonstriert, warum moderne „Unnerbüxen“ im Gegensatz zu Omas guten alten Stücken ganz und gar untauglich als „Schödeldüker“ sind.   FOTO:    Niemann

Gerd Spiekermann demonstriert, warum moderne „Unnerbüxen“ im Gegensatz zu Omas guten alten Stücken ganz und gar untauglich als „Schödeldüker“ sind. FOTO: Niemann

 

Horumersiel/wan - Wenn Gerd Spiekermann zur Veranstaltungsreihe „Plattdeutscher Klönschnack“ kommt, dann ist stets ein volles Haus angesagt. An diesem Sonntag konnte Veranstalter Bernhard Eden sogar einen Rekordbesuch von 320 Zuhörern im Kursaal in Horumersiel vermelden und der Rundfunkmoderator begeisterte auch bei seinem fünften Auftritt im Wangerland.

Im Interview mit Gastronom Eden erfuhr man zunächst, was der aus der Wesermarsch gebürtige Spiekermann einst werden wollte: „Wie alle mittelmäßigen Schüler wollte ich mal Schulmeister werden.“ Geländet ist er jedoch mangels Nachfrage an Lehrern ab 1985 beim NDR, wo er vor allem als der Mann fürs Niederdeutsche fungiert und unter anderem wohl über 1000 Döntjes vorgetragen hat. Wenn ihm nichts einfällt, gebe ihm seine Schwester Anne Stichwörter aus ihrem Job beim Arbeitsamt.

Solo bezeichnete sich der auch als plattdeutscher Schauspieler versierte Unterhaltungskünstler dann als sehr umgänglich. Um so heftiger reagiert er aber auch einige Dinge, die er partout nicht ausstehen kann wie glibberige gekochte Eier, überreife Tomaten und Hühnerfrikassee, das ihm einfach „zu ungenau“ ist. Mindestens so schlimm findet er erwachsene Männer, die zu ihrer Ehefrau „Mama“ sagen - am Lachen und Gluckern war der Wiedererkennungswert im Publikum deutlich zu spüren.

Als geradezu kulturlos empfindet er Toiletten ohne Lektüre: „Kalter Lokus un nix to lesen - äh!“ Das sei fast so schlimm wie „Wuddeldick“ (Möhreneintopf), aber den könne man wenigstens meiden.

Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.

 






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