Friesland

09.02.2019


Geburtshilfe kämpft mit "Bauchweh"


Am St. Johannes-Hospital in Varel soll ein vierter Kreißsaal eingerichtet werden. Die Entwicklung im Nordwesten sorgt gleichwohl bei allen für Bauchschmerzen.


Erst das St. Willehad in Wilhelmshaven, jetzt das Krankenhaus in Wittmund, das Pius-Hospital in Wittmund und die Helios-Klinik in Nordenham: Immer mehr Kreißsäle fallen weg - dies sorgt für große Unsicherheit bei Müttern.    DPA-Foto:     Sauer

Erst das St. Willehad in Wilhelmshaven, jetzt das Krankenhaus in Wittmund, das Pius-Hospital in Wittmund und die Helios-Klinik in Nordenham: Immer mehr Kreißsäle fallen weg - dies sorgt für große Unsicherheit bei Müttern. DPA-Foto: Sauer

 

Von Malte Kirchner
Varel/Friesland - Die Friesland-Kliniken stellen sich im St. Johannes-Hospital in Varel darauf ein, nach der bevorstehenden Schließung der Geburtshilfe in der Wesermarsch mehr werdende Mütter aufzunehmen. Laut Geschäftsführer Frank Germeroth wurden Vorbereitungen getroffen, um binnen von vier Wochen einen vierten Kreißsaal „ans Netz“ zu nehmen.

Derzeit gibt es drei Kreißsäle in Varel.

Germeroth machte sich am Donnerstag selbst noch einmal ein Bild vor Ort und sprach mit den Beschäftigten. Sein Fazit: „Derzeit reichen die drei Kreißsäle völlig aus.“ In anderen Krankenhäusern gebe es mit einer ähnlichen räumlichen Situation sogar noch mehr Geburten.

Gleichwohl wollen die Friesland-Kliniken trotzdem schnell reagieren können, wenn es plötzlich eine noch höhere Zunahme von Patientinnen geben sollte.

Gründe dafür gibt es aufgrund zahlreicher Schließungen in der näheren Umgebung genug: Anfang des Jahres schloss die Geburtshilfe am Krankenhaus in Wittmund. Auch das Pius-Hospital in Oldenburg zog sich zurück. Und mit der Ankündigung der privaten Helios-Klinik in Nordenham, voraussichtlich Mitte Februar die beiden dortigen Kreißsäle zu schließen, rückt Varel auch für werdende Mütter im Landkreis Wesermarsch näher.

 

 

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 9. Februar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.