Wilhelmshaven

04.10.2018


Sieben Verletzte bei Dachstuhlbrand in der Peterstraße


Das Feuer ist am Donnerstagabend ausgebrochen. Die Peterstraße wurde zwischen Kieler Straße und Mozartstraße voll gesperrt.


WZ-Foto: Urbanczyk

Von Hendrik Suntken

Wilhelmshaven - Nach einem Dachstuhlbrand in der Peterstraße ist das betroffene Gebäude unbewohnbar.

Insgesamt wurden sechs Bewohner und ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Fünf Personen wurden mit Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht, die übrigen Betroffenen konnten vor Ort von Notarzt und Rettungsdienst versorgt werden- 
Das Feuer war am Donnerstagabend gegen 18 Uhr in einem Mehrfamilienhaus in der Peterstraße, in unmittelbarer Nähe zur Feuerwehr, ausgebrochen. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich 19 Menschen in dem Haus auf. Da das Treppenhaus stark verraucht war, mussten Einsatzkräfte der Feuerwehr sie über Drehleitern ins Freie bringen. Die Feuerwehr stellte kurz nach Eintreffen am Einsatzort auch ein Sprungkissen bereit, das aber wohl nicht genutzt werden musste. Drei Personen, die zunächst vermisst wurden, konnten in einer gegenüberliegenden Spielhalle angetroffen werden. Die Nachlöscharbeiten dauern an.

Als die Rettungskräfte am Einsatzort antrafen, riefen mehrere Personen aus den Fenstern, um auf sich aufmerksam zu machen. 

Ein Großalarm, ein "Massenanfall von Verletzten" wurde ausgelöst. Daher rückten insgesamt rund 80 Einsatzkräfte aus. Beteiligt waren die Berufsfeuerwehr, Rettungsdienste und Notartzt, der Stadtbrandmeister sowie die Ortsfeuerwehren Bant-Heppens und Rüstringen. Zudem waren die Polizei, das DRK, der Arbeiter Samariterbund, die Johanniter-Unfallhilfe und der Malteser Hilfsdienst an dem Einsatz beteiligt.
Für die Dauer der Löscharbeiten wurde die Peterstraße zwischen Grenz- und Mozartstraße vollgesperrt. 

Die Ortsfeuerwehren Rüstringen und Sengwarden kümmerten sich um den Stadtbrandschutz.

Das Mehrfamilienhaus ist durch den Brand unbewohnbar. Einige Bewohner kamen bei Freunden und Verwandten unter, andere werden in einer Notunterkunft betreut.

Zwischenzeitlich verfolgten viele Schaulustige das Einsatzgeschehen. Die Polizei wies zu Beginn des Einsatzes die Umstehenden daraufhin, keine Videoaufnahmen anzufertigen.

Weiteres zum Brand lesen Sie in der Ausgabe der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Freitag, 5. Oktober.