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25.02.2012


Chinesen bauen Offshore-Basis


Die geografische Lage spricht für Wilhelmshaven. Vom Nordhafen aus sind die Windparks in der Nordsee sehr gut zu erreichen.


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Setzen auf Wilhelmshaven als Basis für Offshore-Projekte: (von links) Mathias Lüdicke (NPorts Wilhelmshaven), Dr. Udo Weilerscheidt (Jade Werke), Chenjun Meng (Vorstandsvorsitzender Hantong Gruppe), Oberbürgermeister Andreas Wagner, Matthias Schrell (Rhenus Midgard) und Hangyu Zhao (Jade Werke).       WZ-FOTO:    Lübbe

Setzen auf Wilhelmshaven als Basis für Offshore-Projekte: (von links) Mathias Lüdicke (NPorts Wilhelmshaven), Dr. Udo Weilerscheidt (Jade Werke), Chenjun Meng (Vorstandsvorsitzender Hantong Gruppe), Oberbürgermeister Andreas Wagner, Matthias Schrell (Rhenus Midgard) und Hangyu Zhao (Jade Werke). WZ-FOTO: Lübbe

Von Gerd Abeldt

Wilhelmshaven - Die Jade Werke GmbH will in Wilhelmshaven rund 50 Millionen Euro investieren. Das neu gegründete Unternehmen, eine Tochter der chinesischen Jiangsu Hantong Group, will am Nordhafen eine Fertigungsbasis für schwere Stahlfundamente für Offshore-Windkrafträder bauen.

Baubeginn für die 260 Meter lange und 45 Meter hohe Halle soll im August sein. Der Produktionsbeginn für die bis zu 80 Meter hohen Fundamente ist nach den Worten des Hantong-Vorstandsvorsitzenden Chenjun Meng für Oktober 2013 geplant.

 

Chenjun Meng stellte gestern im Wilhelmshavener Rathaus das Projekt zusammen mit Oberbürgermeister Andreas Wagner und den Jade-Werk-Geschäftsführern Hangyu Zhao und Dr. Udo Weilerscheidt vor. Partner dabei sind die niedersächsische Hafengesellschaft NPort als Grundeigentümerin am Nordhafen und das Logistikunternehmen Rhenus Midgard, das unter anderem die Verschiffung der so genannten Tripots zu den in der Nordsee geplanten Windparks übernehmen soll.

 

Nach den Worten von Zhao werden in der Produktion rund 200 Arbeitsplätze entstehen Hinzu kämen etwa 30 Mitarbeiter in Management und Vertrieb. Verträge über die Abnahme von Gründungsstrukturen mit Windpark-Betreibern gebe es noch nicht. Allerdings gehen die Investoren und Partner-Rhenus davon aus, dass sich im Zuge der europäischen Wende hin zu regenerativen Energieträgern eine rege Nachfrage nach den Windrad-Gründungsstrukturen entwickeln werde.

 

Wilhelmshaven als Standort für die einzige Niederlassung der Hantong-Gruppe in Europa habe man sorgfältig ausgewählt, sagte Meng, dessen Privatkonzern in China nach eigenen Angaben rund 4200 Mitarbeiter beschäftigt. „Wir wollen chinesisches Kapital, europäische Technologie und Management sowie die gute geografische Lage Wilhelmshavens nutzen.“

 

Wagner sagte den Investoren die Unterstützung der Stadt zu. Konkret geht es dabei um die Gestaltung des Bebauungsplanes, der derzeit erarbeitet wird.

 

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