Wilhelmshaven

07.12.2011


Autobahn zum JadeWeserPort ist frei


Die Autobahn reicht jetzt fast bis zum Terminal des JadeWeserPorts. Die vorbildliche Anbindung betonten alle Redner.


Die WZ-Grafik zeigt die um drei Kilometer verlängerte Autobahn 29 zwischen der Anschluss­stelle Fedderwardergroden und dem Kreisel am tiefen Fahrwasser.  Daten:    Mapcreater

Die WZ-Grafik zeigt die um drei Kilometer verlängerte Autobahn 29 zwischen der Anschluss­stelle Fedderwardergroden und dem Kreisel am tiefen Fahrwasser. Daten: Mapcreater

 

Von Maik Michalski

Fedderwardergroden - Der letzte Sperrbalken des letzten Teilstückes der Autobahn 29 zwischen Fedderwardergroden und dem künfigen JadeWeserPort wurde im Schneegrieseln freigegeben, die warmen Worte gab es anschließend im Fischrestaurant des Kegelcentrums an der Klinkerstraße.

 

Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode (FDP), lobte die Vorrede von Enak Ferlemann (CDU), Parlamenta­rischer Staatsekretär im Bundesverkehrsministerium in Berlin: „Wenn ein Cuxhavener die gelungene Anbindung preist, kann nicht mehr viel schiefgehen.“

Bemerkenswert fand Ferlemann die vorbildliche Planung der drei Kilometer langen Maßnahme mit drei großen Brückenbauwerken. „Die Autobahn reicht fast bis zum Hafenterminal und führt um die Wohnbebauung.“ Schon jetzt - lange vor der Inbetriebnahme des Hafens am 5. August 2012 - entlaste das Teilstück die Verkehre im Stadtnorden und biete den bereits ansässigen Unternehmern verbesserte Standortbedingungen, so Ferlemann.

Der Bund und die Länder Niedersachsen und Bremen hätten viel Geld für den Bau den JadeWeserPorts und dessen Hinterlandanbindung in die Hand genommen. Nun sei auf der Straße alles fertig - „und mit einem wunderbar großen Kreisel abgeschlossen worden“.

Niedersachsens Verkehrsminister Bode erinnerte zwar daran, dass die Bahn schneller gewesen ist und bereits eher die durchgehende Verbindung des Hafens an das Bundesfernstraßennetz fertiggestellt hat. „Zusammen mi der 140 Hektar großen Logistik­fläche direkt am Hafen gibt es in Wilhelmshaven einzigartige Standortvorteile.“ In keinem Container-Tiefwasserhafen Nordeuropas gebe es in Hafennähe eine so große, zusammenhängende Fläche für industrielle Ansiedlungen, so Bode.

Zu Beginn der Freigabe für den Verkehr hatte Almuth Witthaus, Präsidentin der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, die Gäste im „Kegelcen­trum“ begrüßt. Darunter befanden sich die Bundestagsabgeordneten Hans-Werner Kammer (CDU) und Karin Evers-Meyer (SPD), den Landtagsabgeordneten Dr. Uwe Biester (CDU), Frieslands Landrat Sven Ambrosy (SPD), Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) sowie die Bürgermeister Josef Wesselmann (Sande), Harald Hinrichs (Wangerland) sowie Fritz Langen und Holger Barkowsky (Wilhelmshaven).