Wilhelmshaven

29.12.2017


Fast 125.000 Besucher im Marinemuseum


Das Marinemuseum steht mit dem geplanten Erweiterungsbau und Sanierungsarbeiten vor neuen Herausforderungen.


Das Deutsche Marinemuseum am Südstrand ist der Besuchermagnet in Wilhelmshaven.  In diesem Jahr wurden fast 125.000 Besucher gezählt.  WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Das Deutsche Marinemuseum am Südstrand ist der Besuchermagnet in Wilhelmshaven. In diesem Jahr wurden fast 125.000 Besucher gezählt. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 Von Michael Halama

Wilhelmshaven - Eine größere Präsenz mit vielen Vorträgen und Veranstaltungen, aber auch verändertes touristisches Verhalten und der durchwachsene Sommer haben zur positiven Bilanz beigetragen: Mit fast 125.000 Besuchern hat das Marinemuseum am Südstrand seine Besucherzahlen im Vergleich zum sehr guten Vorjahr noch einmal steigern können.

„2017 war eines der erfolgreichsten Jahre in der Geschichte des Deutschen Marinemuseums“, sagte Museumsleiter Dr. Stephan Huck im Gespräch mit der WZ. „Und auch die Hafenrundfahrten waren mit mehr als 26.000 Gästen so gefragt wie nie“, ergänzte Konteradmiral a.D. Gottfried Hoch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung.

Stolz ist das Museums-Team auch auf die zahlreichen positiven Einträge im Gästebuch. „Dem können wir entnehmen, dass uns immer mehr ausländische Gäste besuchen. Außerdem hat uns die spannende Kooperation mit der Christus- und Garnisonkirche bei ,Mit Schwert und Talar? ein neues Publikum beschert“, freut sich Huck. Gleichzeitig sei es für das kleine Team jedoch immer schwieriger, die Balance zu halten zwischen Projektarbeit und Alltagsgeschäft.

Im kommenden Jahr will das Marinemuseum an den Erfolg anknüpfen. „Mit unserer nächsten eigenen Sonderausstellung ,Die See revolutioniert das Land? bewegen wir uns auf nationaler Ebene. Entsprechend groß fallen Arbeitsaufwand, Budget und Rahmenprogramm aus“, betont der Museumsleiter. „Erstmals wird unsere Ausstellung sichtbar in die Stadt hinauswirken. Denn nach dem Ratsbeschluss werden wir Orte der Revolution 1918/19 im Stadtgebiet sichtbar machen.“