Wilhelmshaven

30.01.2018


Marinearsenal wächst mit seinen Aufgaben


Beim Neujahrsempfang des Freundeskreises Deutsche Marine informierte Arsenalleiter Christoph Otten über den aktuellen Stand. Der Freundeskreis hat einen neuen Crewsprecher.


Beim Neujahrsempfang des Freundeskreises Deutsche Marine in Wilhelmshaven (FDMW) übergab Crewsprecher Dietmar Janssen (2. von rechts) das Amt symbolisch mit der Tischglocke turnusgemäß für zwei Jahre  an Menno Baumann (2. von links). Ehrencrewsprecher Rüdiger Nietiedt, Arno Wiemers und Festredner  Christoph Otten, Leitender Direktor des Marinearsenals (die übrigen von links), gratulierten als Erste.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Beim Neujahrsempfang des Freundeskreises Deutsche Marine in Wilhelmshaven (FDMW) übergab Crewsprecher Dietmar Janssen (2. von rechts) das Amt symbolisch mit der Tischglocke turnusgemäß für zwei Jahre an Menno Baumann (2. von links). Ehrencrewsprecher Rüdiger Nietiedt, Arno Wiemers und Festredner Christoph Otten, Leitender Direktor des Marinearsenals (die übrigen von links), gratulierten als Erste. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - Eine kleinere Flotte mit modernen Systemschiffen voller Rechner, Netzwerke und komplexer Software stellt an das Marinearsenal ganz andere Herausforderungen als die Marine mit ihren zahllosen Flaggenstöcken während des Kalten Krieges.

Quasi Raumschiff Enterprise statt Fred Feuerstein.

Christoph Otten, seit 2011 Leitender Direktor des Marinearsenals, zeigte in seinem Vortrag beim Neujahrsempfang des Freundeskreises Deutsche Marine in Wilhelmshaven (FDMW) auf, wie das Arsenal als Dienstleister der Flotte die Weichen für die Zukunft stellen will.

Weil dabei qualifiziertes Personal eine ganz entscheidende Rolle spielt, ist Otten froh, dass seit fünf Jahren wieder eingestellt werden darf. So konnte gleichzeitig das Durchschnittsalter der zurzeit 980 Mitarbeiter von ehemals 54 (bei 1800 Mitarbeitern) auf 48 Jahre gesenkt werden. Eine Kooperation mit der Jade Hochschule soll den Nachwuchs an Ingenieuren sichern. „Derzeit sind es 20 Studierende, das Ziel sind doppelt so viele.“

Allein für neue Infrastruktur gibt der Bund insgesamt rund 250 Millionen Euro im Arsenal aus. Neue Werkstätten entstehen ab 2021 entlang der Ebertstraße. Die auffällige „Basalan-Halle“ an der Gökerstraße wird ab Ende 2024 weichen, ein Neubau näher am Bauhafen stehen. Und schräg gegenüber soll bis Ende 2025 ein Trockendock gebaut werden, das Platz bietet auch für größere Einheiten.