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Wilhelmshaven

23.08.2017


Hiesige Soldaten im Nato-Einsatz: „Besonders mein Opa ist stolz auf mich“


Noch ist die „Brandenburg“ in der Ägäis unterwegs. Zur Besatzung gehören Hauptbootsmann Daniel N. und Hauptgefreiter Karim S.. Ein Bericht über ihre Zeit an Bord erreichte die WZ.


Die Fregatte "Brandenburg" beim Auslaufen im März. WZ-Foto: Bilddienst/Gabriel-Jürgens

 

Von Michael Halama

Wilhelmshaven/Schortens - Auf der Brücke der Fregatte Brandenburg herrscht konzentrierte Ruhe. Aufmerksam beobachten die Soldaten das Geschehen auf dem Wasser. Sie sind in der Ägäis unterwegs.

Im Auftrag der Nato sollen sie Flüchtlingsbewegungen beobachten und melden. Hier, im engen Seegebiet zwischen der Türkei und Griechenland, befindet sich auch ein Schwerpunkt des Menschenschmuggels im Mittelmeer.

Skrupellose Geschäftemacher nutzen die Not der Flüchtlinge aus und versuchen, sie mit kleinen Schlauchbooten in die EU zu bringen. Beide Länder sind wenige Kilometer voneinander entfernt. Und genau hier in der ägäischen Inselwelt befindet sich das Einsatzgebiet der Wilhelmshavener Fregatte. Seit Anfang April 2017 ist die Besatzung im Einsatz und wird Anfang September im Heimathafen zurückerwartet. Hauptbootsmann Daniel N. und Hauptgefreiter Karim S. aus Wilhelmshaven bzw. Schortens sind Teil der „Brandenburg“-Crew.

Hauptbootsmann Daniel N. (29) ist der Sanitätsmeister an Bord. Sein Arbeitsplatz ist das Schiffslazarett, wo er sich in Zusammenarbeit mit dem Schiffsarzt um das gesundheitliche Wohl der Besatzung kümmert. Seine Aufgaben sind vielfältig - von der Pflasterausgabe bis zur Erstversorgung von Schiffbrüchigen.