Benutzernamen vergessen?
 
Passwort vergessen?
 
Wozu anmelden?

Wilhelmshaven

06.11.2017


Großinvestitionen im Marinestützpunkt Wilhelmshaven


Oberbürgermeister Andreas Wagner sagt Unterstützung der Stadt bei der Planung zu.


Die Bundeswehr baut den Marinestützpunkt  Wilhelsmshaven  systematisch aus. Im Zuge der Westerweiterung entstehen auch moderne Unterkunftsgebäude für Soldaten.      Foto: Siefken

Die Bundeswehr baut den Marinestützpunkt Wilhelsmshaven systematisch aus. Im Zuge der Westerweiterung entstehen auch moderne Unterkunftsgebäude für Soldaten. Foto: Siefken

Von Gerd Abeldt

Wilhelmshaven - Die Bundeswehr wird in Wilhelmshaven ab 2019 für die Stärkung des Marinestandortes weitere 695 Millionen Euro investieren. Hintergrund ist unter anderem die laufende Westerweiterung und die geplante Norderweitung des Stützpunktes um mehr als 35 Hektar.

.

Wie Wagner (CDU) nach einem Gespräch mit dem Leiter des Staatlichen Baumanagements Weser-Ems, dem Leitenden Baudirektor Klaus Wieting, mitteilte, sollen auf der Erweiterungsfläche im Norden in den nächsten 10 bis 15 Jahren die notwendige Infrastruktur für die Stationierung des Mehrzweckkampfschiffes (MKS) 180 sowie zusätzliche Unterkünfte für Soldaten entstehen. Hinzu kommen Neubauten, die Sanierungen von Gebäuden und die Erneuerung der technischen Infrastruktur im Marinearsenal.

Obwohl die Unterstützung für die Bundeswehr als unstrittig gilt, löste die Mitteilung des OB Unmut aus. Ratsherr Detlef Schön, Vorsitzender des Ratsausschusses für Planen und Bauen, sprach gegenüber der WZ von einer „Frechheit des Oberbürgermeisters“. Der SPD-Politiker beklagt, dass der OB ihn und das von ihm geleitete Gremium übergangen habe.