Wilhelmshaven

03.11.2017


Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" rettet 124 Menschen aus der Seenot


87 Männer, 16 Frauen und 21 Kinder waren 42 Seemeilen vor der libyschen Küste in einem Schlauchboot unterwegs.


WZ-Foto: Bilddienst

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Potsdam/Wilhelmshaven/hl - Die Besatzung der Fregatte „Mecklenburg-Vorpommern“ hat am Mittwochnachmittag 124 in Seenot geratene Personen (87 Männer, 16 Frauen, davon fünf schwanger, und 21 Kinder) an Bord genommen. Sie waren zuvor etwa 42 Seemeilen nördlich der libyschen Küste in einem Schlauchboot unterwegs, als sie von einem Seefernaufklärungsflugzeug der EU-Operation „Sophia“ entdeckt wurden.

Das Hauptquartier beauftrage die deutsche Fregatte mit der Rettung der Menschen. Sie wurden später an ein Boot der italienischen Küstenwache übergeben. Das Schlauchboot wurde als Hindernis für die Schifffahrt versenkt.