Marine

09.11.2015


Fregatte „Schleswig-Holstein“ zurück - 4224 Menschen gerettet


Mehrere Tausend Flüchtlinge hat die Fregatte „Schleswig-Holstein“ bei ihrem Einsatz im Mittelmeer gerettet. Sogar ein Baby wurde an Bord geboren.


Hunderte Angehörige und Freunde boten der „Schleswig-Holstein“-Besatzung  einen herzlichen Empfang. Das Schiff machte am Sonnabend nach fünf Monaten Abwesenheit - davon 147 Tage im Einsatz - wieder im Marinestützpunkt fest.   WZ-Foto:    Lübbe

Hunderte Angehörige und Freunde boten der „Schleswig-Holstein“-Besatzung einen herzlichen Empfang. Das Schiff machte am Sonnabend nach fünf Monaten Abwesenheit - davon 147 Tage im Einsatz - wieder im Marinestützpunkt fest. WZ-Foto: Lübbe

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - „Zu Hause bist immer noch du.“ Aus den Lautsprechern der „Schleswig-Holstein“ weht der Refrain des aktuellen Hits „Oft gefragt“ der Band AnnenMayKanntereit übers Wasser. Und die vielen Menschen auf der Pier sind an diesem Morgen in den Stützpunkt gekommen, um ihre Lieben von Bord endlich wieder mitzunehmen nach Hause.

Fünf Monate war die Fregatte weg. „160 Tage Seefahrt, davon 147 im Einsatz“, sagt der Kommandant fast beiläufig nach dem Festmachen. Fregattenkapitän Marc Metzger ist sehr zufrieden mit seinen 183 Männern und Frauen an Bord. Der EU-Einsatz zur Seenotrettung und Unterbindung des Menschenschmuggels gehöre ja nicht gerade zum Standardportfolio der Deutschen Marine. „Darum bin ich sehr stolz auf meine Besatzung, die diesen Einsatz mit unglaublicher Flexibilität, Menschlichkeit und Durchhaltevermögen zu einer Erfolgsgeschichte gemacht hat.“

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