Wilhelmshaven

27.09.2018


Defekte Schleuse: Nun droht eine Vollsperrung


Krisenstimmung beim Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Wilhelmshaven. Wie wird es bei den Defekten mit der Seeschleuse weitergehen?


Die Seeschleuse mit der West- (oben) und Ostkammer. Diese ist  derzeit wegen Reparaturen ganz außer Betrieb. Die vier Stahlschiebetore sind  jeweils auf einem auf Schienen rollenden Unter- und Oberwagen gelagert.     WZ-Foto:    Lübbe

Die Seeschleuse mit der West- (oben) und Ostkammer. Diese ist derzeit wegen Reparaturen ganz außer Betrieb. Die vier Stahlschiebetore sind jeweils auf einem auf Schienen rollenden Unter- und Oberwagen gelagert. WZ-Foto: Lübbe

 

Wilhelmshaven/hl - Die Seeschleuse (4. Einfahrt) kann wegen mehrerer plötzlich und parallel aufgetretener Schäden an den Schleusentoren derzeit nur im Notbetrieb gefahren werden. Das teilte das zuständige Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Wilhelmshaven gestern mit.

Zurzeit suche man gemeinsam mit Vertretern des Hafenbetriebs nach einer Lösung. Dabei werde auch geprüft, ob eine temporäre Vollsperrung der Seeschleuse erforderlich ist.

Seit Montag ist am seeseitigen Schleusentor der Unterwagen der Westkammer nicht mehr betriebsbereit. Auf dem Unterwagen wird normalerweise das 2000-Tonnen-Schleusentor maschinenbetrieben hin und her bewegt. Die Ursache für den Schaden ist nach Angaben des WSA noch unklar und wird derzeit ermittelt. Die Nutzungsdauer des Unterwagens sei jedenfalls längst noch nicht erreicht.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 27. September. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.