Wilhelmshaven

30.10.2014


Bewegende Begegnung vor Gibraltar


Mit der 200-köpfigen Besatzung ist die „Niedersachsen“ im NATO-Verband unterwegs. Im Dezember ist sie wieder zurück in Wilhelmshaven.


Zum letzten Mal: Die „Gorch Fock“ (vorn) und die „Niedersachsen“ bei ihrer Begegnung vor der Meerenge von Gibraltar. Es ist die letzte Fahrt der Fregatte.   FOTO:    Royal Canadian Navy

Zum letzten Mal: Die „Gorch Fock“ (vorn) und die „Niedersachsen“ bei ihrer Begegnung vor der Meerenge von Gibraltar. Es ist die letzte Fahrt der Fregatte. FOTO: Royal Canadian Navy

In See/Wilhelmshaven/HL - In der Straße von Gibraltar kam es am Dienstag zu einer besonderen Begegnung zwischen der Fregatte „Niedersachsen“ und dem Segelschulschiff „Gorch Fock“. Fregattenkapitän Kurt Leonards (46), Kommandant der „Niedersachsen“, war später in einem Telefongespräch mit der „Wilhelmshavener Zeitung“ noch ganz bewegt: „Der ,Gorch Fock’ zu begegnen, ist immer etwas ganz besonderes.

Sie ist eines der schönsten Schiffe der Welt und daher immer ein Blickfang.“ Für Emotionen sorgte außerdem eine andere Tatsache, so der 46-Jährige.

Dieses Treffen bedeute nämlich auch ein Abschiednehmen, da die „Niedersachsen“ nach ihrer Teilnahme am NATO-Einsatzverband nach über 30 Jahren Dienst in der Marine am Ende dieses Jahres aus der Fahrbereitschaft genommen wird. Für Kurt Leonards ein vertrauter Prozess, hat er ihn doch bereits bei der „Köln“ als erste ihrer Klasse begleitet.

Die „Niedersachsen“ befindet sich derzeit im Rahmen der Standing Nato Maritime Group 2 (SNMG 2, dem Ständigen maritimen NATO-Einsatzverband 2) erneut auf dem Weg ins Mittelmeer, dem Einsatzgebiet der Operation „Active Endeavour“.