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Chronik der Marine: 1990 bis heute

 

 

August 1990 Auslaufen eines Einsatzverbandes der Minenstreitkräfte zur Unterstützung der Nato-Verbündeten während der Krise im Persischen Golf

 

3. Oktober 1990 Wiedervereinigung Deutschlands

 

4. Oktober 1990 „Armee der Einheit“: Aufstellen eines Küstenwachgeschwaders in Warnemünde aus Einheiten der ehemaligen NVA-Volksmarine; Außerdienststellen der Einheiten im September 1991; Schließen der Stützpunkte in Dranske/Bug und Peenemünde; 8500 Soldaten der Volksmarine übernommen; bis 1991 blieben davon 1385 in Dienst

 

16. Oktober 1990 Zwei Boote des 2. Schnellbootgeschwaders laufen in Warnemünde ein

 

2. April 1991 „Zielvorstellungen der Marine“ zur Marine 2005

 

März bis Juli 1991  Minenabwehrverband „Südflanke“ im Persischen Golf

 

Den Minenabwehrverband „Südflanke“ war nach knapp 13 Monaten Einsatz am Persischen Golf zurückgekehrt. Foto: WZ-Bilddienst

 

30. April 1992 Beginn der Teilnahme deutscher Einheiten am Ständigen Einsatzverband der Nato im Mittelmeer (Stanavformed)

 

18. Juli 1992 Beginn der Embargoüberwachung in der Adria

 

3. September 1993 Auflösen der Amphibischen Gruppe in Kiel-Holtenau

 

1994 Verlegen des Stabes der Flottille der Minenstreitkräfte von Wilhelmshaven nach Olpenitz; „Open Spirit“ und „Baltic Sweep“ – Minenräumoperationen vor den baltischen Staaten

 

1994 Neues Aufgabenspektrum der Marine:

· Fähigkeit zur Landes- und Bündnisverteidigung im Rahmen der Nato

· Fähigkeit zur Mitwirkung im Rahmen der multinationalen Krisenbewältigung von Natound Westeuropäischer Union (WEU)

· Fähigkeit zur angemessenen Beteiligung ahn Einsätzen der Vereinten Nationen und der Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) auf der Grundlage der UN-Charta und des Grundgesetzes

 

Januar 1994 Entsenden eines Flottenverbandes zum Rücktransport des deutschen Heereskontingentes von Mogadischu/Somalia nach Mombasa/Kenia

 

Juli 1994 Beteiligung deutscher Einheiten an der Operation „Sharp Guard“ zur Durchsetzung einer UN-Resolution (Embargo) gegen Rest- Juogslawien; Erstes deutsch- dänisch-polnisches Manöver „Baltic Endeavour“, Beginn der „PfP“-Übungen (Partnership for peace/Partnerschaft für den Frieden; Nato-Programm zur Zusammenarbeit mit Staaten des früheren Warschauer Paktes)

 

28. September 1994 Auflösung des 2. Zerstörergeschwaders in Wilhelmshaven (Zerstörer der „Hamburg“-Klasse/Z 101A); Aufstellung des 6. Fregattengeschwaders (Fregatten der „Brandenburg“-Klasse/F 123)

 

Oktober 1994 Verlegen des Stabes der Schnellbootflottille von Flensburg, des 2. und des 7. Schnellbootgeschwaders im November 1994 bzw. Dezember 1995 von Olpenitz und Kiel nach Warnemünde

 

15. Dezember 1994 Außerdienststellung des Zerstörers „Schleswig- Holstein“; letztes Schiff der „Hamburg“-Klasse (Z 101 A)

 

23. November 1995 Einführung des Namens Deutsche Marine; der Zusatz „Deutsche“ soll immer dann gebraucht werden, wenn eine Verwechselung mit anderen Marinen möglich ist

 

23. September 1996 Indienststellung der Marinetechnikschule in Stralsund/Parow; dadurch können nach und nach die Technische Marineschule in Kiel, die Marinewaffenschule in Eckernförde und Ellenberg, die Seemannschaftslehrgruppe in Borkum sowie die Marinefernmeldeschule in Flensburg geschlossen werden; auch von der Marineoperationsschule wurden Ausbildungsteile zur MTS verlegt

 

27. Juni 1996 Schließen des Marinestützpunktes Borkum

 

21. Juli 1996 Ende der Embargoüberwachung in der Adria

 

17. November 1996 Einweihen der Gedenkstätte der Marine im Marineehrenmal Laboe durch den Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Hans-Rudolf Boehmer

 

14. März 1997 Beteiligung der Fregatte „Niedersachsen“ an der Evakuierung von 104 Personen aus Tirana/Albanien gemeinsam mit Heeres- und Luftwaffeneinheiten

 

März 1997 Auflösung 1. und 2. Versorgungsgeschwader, Integration einiger Einheiten als Troßgeschwader in die Zertsörerflottille

 

14. September 1997 Tod von 17 Marineangehörigen beim Zusammenstoß eines Luftwaffenflugzeuges mit einer amerikanischen Transportmaschine über dem Südatlantik auf dem Weg nach Südafrika

 

10. Dezember 1997 Verlegen des Marineamtes von Wilhelmshaven nach Rostock

 

1. Februar 1998 Verlegen der Ubootflottille von Kiel nach Eckernförde

 

14. Juni 1998 Erstmals wird „Tag der Marine“ zum Andenken an die Gründung der ersten deutschen Flotte durch das Parlament der Frankfurter Paulskirche am 14.6.1848 erstmalig gefeiert

 

17. Dezember 1998  Schließen des Marinestützpunktes Flensburg

 

seit März 1999 Einsatz von See- und Seeluftstreitkräften in und nach dem Kosovo-Konflikt

 

seit April 1999 Teilnahme deutscher Einheiten im Ständigen Minenabwehrverband der Nato im Mittelmeer (Standing Mine Countermeasure Force Mediterranean)

 

1. Juni 1999 Beginn der Minenräumoperation „Allied Harvest“ in der Adria

 

30. Juni 2000 Auflösung des 6. Minensuchgeschwaders (mit Außerdienststellung der „Paderborn“) in Wilhelmshaven

 

2. Januar 2001 Öffnen aller Laufbahngruppen für Frauen

 

11. April 2001 Indienststellung des Einsatzgruppenversorgers „Berlin“ in Wilhelmshaven

 

27. September 2001 Auflösung des Marineunterstützungskommandos (MUKdo) in Wilhelmshaven; Teile werden ins Marineamt eingegliedert

 

seit Januar 2002 Teilnahme an der Operation „Enduring Freedom“ am Horn von Afrika zur Bekämpfung des internationalen Terrorismus

 

Seit Anfang 2002 nimmt die Deutsche Marine an der Mission „Enduring Freedom“ teil. Foto: WZ-Bilddienst

 

seit Januar 2002 Teilnahme an der Operation „Active Endeavour“ im Mittelmeer mit Fregatte, Uboot und Flottendienstboot

 

1. Oktober 2003 Schnellboote beteiligen sich an der Operation Strog (Strait of Gibraltar)

 

18. Dezember 2003 Mit der Außerdienststellung des Zerstörers „Lütjens“ endet die Dampfschiff-Ära in der Marine

 

ab 2004  Transformation von Bundeswehr und Marine; von der „Escort Navy“ während des Kalten Krieges zur „Expeditionary Navy“ mit weltweiten Einsätzen

 

4. November 2004 Indienststellung der ersten Fregatte Klasse 124, der „Sachsen“ in Wilhelmshaven, eines der modernsten Waffensysteme derWelt; am 13.12. folgt das Schwesterschiff, die „Hamburg“

 

April 2005 Durch die erfolgreiche Teilnahme am internationalen und teilstreitkraftübergreifenden Manöver „European Challenge“ wird das Flottenkommando als Marinehauptquartier der Europäischen Union (EU Maritime Component Command) zertifiziert

 

9. August 2005 Außerdienststellung des Marinefliegergeschwaders 2 in Tarp; Übernahme der   letzten Marinejagdbombers „Tornado“ durch die Luftwaffe – einschließlich deren Aufgaben bei der Seekriegführung aus der Luft

 

19. Oktober 2005 Indienststellung der Uboote „U31“ und „U32“, der ersten Boote der Klasse 212A (mit ihrem Brennstoffzellen-Antrieb die weltweit einzigen nicht-nuklear angetriebenen Uboote, die außenluftunabhängig operieren können)

 

Das Foto zeigt das Uboot U31 (Klasse 212A) Foto: Lübbe

30. Dezember 2005 Schließen des Marinestützpunktes Olpenitz

 

9. Januar 2006 Auf dem Weg zur Neugliederung der Flotte werden das 1. und 6. Fregattengeschwader aufgelöst; neu aufgestellt werden das 2. (drei Fregatten der Klasse

F 124, vier der Klasse F 123) und 4. Fregattengeschwader (acht Fregatten der Klasse F 122)

 

21. April 2006 Indienststellung der „Hessen“ in Wilhelmshaven; damit ist das Trio der Klasse F 124 komplett

Bei der Indienststellung der Fregatte „Hessen“ war der damalige Verteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung der hochrangigste Gast an Bord. Foto: Lübbe

 

Juni 2006 Offizielle Auflösung der bisherigen Typflottillen (Zerstörerflottille, Schnellbootflottille, Flottille der Minenstreitkräfte, Ubootflottille und Flottille der Marineflieger)

 

27. Juni 2006 Offizielle Aufstellung der Einsatzflottille 2 (Fregatten und Trossschiffe) in Wilhelmshaven und   Aufstellung der Einsatzflottille 1 in Kiel (Minenabwehrstreitkräfte in Kiel und Eckernförde, Uboote, Spezialisierte Einsatzkräfte und Marineschutzkräfte in Eckernförde,  Schnellboote/Korvetten in Warnemünde); Marineflieger dem Flottenkommando direkt unterstellt

 

15. Juli 2006 Feier zum Jubiläum „50 Jahre Marinemusikkorps Nordsee“ in Wilhelmshaven

 

20. September 2006 - Erster Einsatz deutscher Streitkräfte im Nahen Osten: Der Deutsche Bundestag stimmt der Beteiligung deutscher Streitkräfte an UNIFIL vor der Küste des Libanon zu. Der Einsatz erfolgt auf Grundlage der Resolutionen 1701 (2006) vom 11. August 2006 und 1773 (2007) vom 24. August 2007 des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen.

 

21. September 2006 - Von Wilhelmshaven aus sticht der erste deutsche Marineverband zum UNIFIL-Einsatz in See. Von Oktober 2006 bis Februar 2008 wurde dieser Verband von einem deutschen geführt. Der deutsche Anteil bestand zunächst aus zwei Fregatten, vier Schnellbooten und zwei Hilfsschiffen.

 

15. Dezember 2006 - Im Arsenal wird das Segelschulboot „Nordwind“ der Deutschen Marine außer Dienst gestellt. Das als Kriegsfischkutter 1945 nicht mehr fertig gestellte Ausbildungsboot fährt heute für das Deutsche Marinemuseum in Wilhelmshaven.

 

13. April 2007 - Das Kommando Marineführungssysteme (KdoMFüSys) in Wilhelmshaven feiert sein 40-jähriges Bestehen.

 

26. April 2007 – Feier zum Jubiläum „50 Jahre Deutscher Bundeswehrverband“ im Wilhelmshavener Gorch-Fock-Haus

23. Mai 2007 – Erstes Einlaufen einer Korvette der Klasse 130 in Wilhelmshaven: Typschiff „Braunschweig“ (F 260) macht während Probefahrten – noch unter Werftflagge – kurz im Stützpunkt fest.

April 2008 – Die Wilhelmshavener Einsatzflottille 2 – die ehemalige Zerstörerflottille –     feiert ihr 50-jähriges Jubiläum.

16. April 2008
– In Warnemünde wird mit der Korvette „Braunschweig“ das Typschiff der Klasse K 130 mit Verspätung in Dienst gestellt. Die fünf Einheiten leiden von Beginn an unter technischen Problemen, die zu weiteren Verzögerungen führen.

 

25. April 2008 – Mit einem Festakt und Bordempfang auf der Fregatte „Bayern“, die längsseits der Ex- „Mölders“ liegt, wird das Doppeljubiläum „10 Jahre Marinemuseum – 20 Jahre Förderverein“ gefeiert.

14. Juni 2008 – Zum Festakt „160. Gründungstag der ersten Deutschen Marine“ haben der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Wolfgang E. Nolting gemeinsam mit dem Präsidenten des Deutschen Marine Institutes, Vizeadmiral a.D. Lutz Feldt in die Frankfurter Paulskirche eingeladen.

August 2008 – Das berühmte Segelschulschiff „Gorch Fock“  feiert sein Jubiläum: Seit 50 Jahren fährt die weiße Bark für die Marine.

29. September 2008 – Nach 52 Jahren schließt die Stammdienststelle der Marine (SDM) in Wilhelmshaven ihre Pforten. Die Personalführung der Mannschaften und Unteroffiziere läuft seitdem zentral von Köln aus dem Personalamt der Bundeswehr.

9. Dezember 2008 – Das Zentrum Nachwuchsgewinnung Marine verlässt die Kaserne Ebkeriege und bezieht Gebäude im Marinestützpunkt auf dem Heppenser Groden

19. Dezember 2008 – Der Deutsche  Bundestag beschließt, dass sich Deutschland an der Anti-Piraterie-Mission der Europäischen Union am Horn von Afrika beteiligen wird. Diese erste maritime Mission der Europäischen Union heißt EU NAVFOR / Operation „Atalanta“. Die Fregatte „Karlsruhe“ wurde direkt im Einsatzgebiet als erste deutsche Einheit dem EU-Verband unterstellt.

 

2009 – Das ab 2007 in Kiel aufgebaute Centre of Excellence für Operations in Confined and Shallow Waters bei der Einsatzflottille 1 wird durch die NATO offiziell akkreditiert.

Herbst 2009 – Die Fregatte „Hessen“ war 21 Tage in den Verband des Flugzeugträgers USS „Dwight D. Eisenhower“ integriert – als erste deutsche Marineeinheit überhaupt.

9. April 2010 – So voll war der Wilhelmshavener Marinestützpunkt lange nicht mehr: Vor dem NATO-Manöver „Brilliant Mariner“ machen 16 internationale Einheiten hier fest.

Mai 2010 – Die Bundesregierung bringt die höchst umstrittene Reform der Wehrpflicht auf den Weg. Zum Juli 2010 wurde die Wehrdienstzeit aug sechs Monate verkürzt, ab Juli 2011 wird die Wehrpflicht ausgesetzt.

Juni 2010 – Aus dem Verteidigungsministerium dringen erste Pläne zur nächsten Streitkräftreform an die Öffentlichkeit: Die Bundeswehr soll drastisch umgebaut und verkleinert werden. Ein Umfang von 150000 Soldaten wird angedacht.

8. Juli 2010 – Die sogenannte Streichliste sorgt auch in der Region für Aufregung. In der Liste werden mögliche Dienststellen und Truppenteile aufgezählt, die kurz- oder mittelfristig aufgelöst oder außer Dienst gestellt werden könnten. Die Marine ist auch betroffen, Überraschungen bleiben jedoch aus. Vermutungen einiger Fachleute, dass die Marine nur drei statt der geplanten vier Fregatten der Klasse F125 bekommen soll, bestätigen sich nicht.

Januar 2011 – Nach dem tödlichen Unfall an Bord der „Gorch Fock“ im November 2010 bricht kurz nach der ersten Kap-Hoorn-Umrundung ein Mediengewitter über das Segelschulschiff und seine Besatzung herein. Vorwürfe gegen den Kommandanten und die Zustände an Bord werden laut, der Kommandant muss auf Anweisung des Verteidigungsministers gehen.

Ende Januar 2011 –  Die Marineführung setzt in ihren Planungen für die Zukunft auf Wilhelmshaven, Kiel und Rostock: Ein großer Stützpunkt in Wilhelmshaven – mit Fregatten und den Einsatzgruppenversorgern, einer in Kiel sowie eine neue Kommandobehörde in Rostock – so könnte die künftige Struktur der Marine aussehen.Wie sich Ende Oktober bei der Bekanntgabe der Stationierungspläne herausstellt, traf diese Planung die Realisierung schon recht genau.

Februar/März 2011 – Der Einsatz- und Ausbildungsverband, bestehend aus den Fregatten „Brandenburg“ und „Rheinland-Pfalz“ sowie dem Einsatzgruppenversorger „Berlin“ nimmt in Tunesien  rund 450 ägyptische Flüchtlinge aus Libyen  und bringt sie in ihre Heimat.
 
30. Juni 2011 – Mit Vizeadmiral Manfred Nielson wird der  letzte Befehlshaber der Flotte verabschiedet. Es wird keinen Nachfolger für den letzten Flottenchef geben, da das geplante Marinekommando  viele Aufgaben des Flottenkommandos, des Führungsstabs der Marine und des Marineamts übernehmen wird.

Juli 2011 – Die Stadt Wilhelmshaven hat mit Unterstützung von vielen Seiten die Denkschrift mit dem Titel „Wilhelmshaven – Ein starkes Stück Marine“  an 1300 Meinungsbildner in ganz Deutschland verschickt. Darin sind die Stärken von Wilhelmshaven als größtem Marinestandort aufgelistet.

27. September 2011 – Richtfest eines  Neubaus beim Kommando Marineführungsdienste. Das Gebäude soll ab 2013 für die Erprobung und Ausbildung für die Fregattenklasse F125 genutzt werden.

Ende Oktober 2011 – Wilhelmshaven geht als großer Gewinner aus der Strukturreform und der Stationierungsentscheidung hervor. Die Stadt ist künftig nicht nur größter Marine- , sondern auch größter Bundeswehrstandort. Die Zahl der Dienstposten in Wilhelmshaven wird um 790 auf 8570 aufwachsen.

3. November 2011 – In Wilhelmshaven wird offiziell der 1. Spatenstich für die Westerweiterung des Marinestützpunktes gesetzt. Sieben neue Gebäude  sollen in den kommenden Jahren entstehen. Die Einrichtungen sollen der Ausbildung und den Besatzungen der neuen Fregatte Klasse  F125 dienen.

17. April 2012 – Der dritte Einsatzgruppenversorger (EGV) der Deutschen Marine wird in Emden auf den Namen „Bonn“ getauft.

7. Mai 2012 – Die Fregatte „Bremen“ feiert ein rundes Jubiläum: Seit 30 Jahren ist das Schiff der Klasse F122 im Dienst der Flotte.

31. Juli 2012 – Die Fregatte „Köln“ wird als erstes Schiff der sogenannten Bremen-Klasse (F 122) außer Dienst gestellt.

 

26. September 2012 – Der zweite Einsatzgruppenversorger der Deutschen Marine, die „Frankfurt am Main“, hat nach zehn Jahren in Kiel in ihren neuen Heimathafen Wilhelmshaven verlegt.

 

September 2012 – Das Kommando Marineführungssysteme mit Sitz im Wilhelmshavener Marinestützpunkt wird nach über 40 Jahren aufgelöst und weitestgehend in das neu aufgestellte Marineunterstützungskommando (MUKdo) integriert. Das      Marinestützpunktkommando in Wilhelmshaven ist ebenfalls Geschichte und untersteht nun der Einsatzflottille 2. In Glücksburg wird das Flottenkommando aufgelöst.

 

Oktober 2012 – Das neue MUKdo nimmt im TCN in Roffhausen seine Arbeit auf. In Rostock beginnt mit dem neuen Marinekommando unter der Führung des Inspekteurs der Marine eine neue Ära. Und in Nordholz wird das Marinefliegerkommando aufgestellt. Hier sind künftig alle Flugmuster der Marine beheimatet.