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Hintergründe zum JadeWeserPort

 

Im Hinblick auf die Entwicklungen bei Containerschiffsgrößen und wirtschaftliche Wachstumsprognosen beschlossen das Land Niedersachsen und die Freie Hansestadt Bremen, in Wilhelmshaven den JadeWeserPort für zukünftige Großcontainerschiffe zu errichten. Der Auftrag wurde 2007 vergeben. Auch das Leistungsangebot der deutschen Seehafenwirtschaft wurde durch den Bau zielgerichtet ergänzt. Der Standortvorteil dieses Tiefwasserhafens ist seine Tideunabhängigkeit. Dadurch können zukünftige Großcontainerschiffe eine Wassertiefe von 18 Metern nutzen und Schiffe mit einer Länge von bis zu 430 Meter den neuen JadeWeserPort voll beladen anlaufen. Hinzu kommt die kurze Revierfahrt von nur 23 Seemeilen.


An der 1725 Meter langen Stromkaje können zeitgleich vier Großcontainerschiffe und Feederschiffe abgefertigt werden; die Terminalfläche betragt rund 130 Hektar betragen und verfügt über eine landseitige Umschlagsanlage für den kombinierten Verkehr. Daran schließt sich ein ca. 160 Hektar großes hafennahes Logistik-, Industrie- und Gewerbegebiet an. Durch den engen räumlichen Verbund zwischen Terminal und Güterverkehrszentrum am Tiefwasserhafen entsteht ein maritimes Logistik-Cluster von europäischer Bedeutung, das über leistungsfähige Anschlüsse an die Verkehrsträger Bahn und Lkw verfügt. So endet die Bundesautobahn A 29 unmittelbar vor dem Güterverkehrszentrum.
Der JadeWeserPort, mit dessen Bau im Frühjahr 2008 begonnen wurde, ist der östlichste Tiefwasserhafen der Nordrange der europäischen Seehäfen und soll einen wesentlichen Teil seiner Verkehre als HUB für Übersee- und Seetransitverkehre nach Skandinavien, Finnland, ins Baltikum und nach Russland abwickeln. Die Jahresumschlagskapazität soll bei Vollauslastung 2,7 Millionen TEU (20-Fuß-Standardcontainer) pro Jahr betragen. Der Betreiber Eurogate hat mit APM Terminals, einer Tochter der weltgrößten Reederei Maersk, und dem russischen Konzern NCC zwei starke Partner gewonnen.


Inzwischen stehen acht der künftigen 16 größten Containerbrücken der Welt am JadeWeserPort. Diese wurden extra aus Shanghai an den JadeWeserPort verschifft.


Und die erste ganz besondere Herausforderung ist auch bereits bestanden:
Am 9. September 2012 erreichte das zuvor auf offener See havarierte Containerschiff "MSC Flaminia" den neuen Tiefseehafen, der bis zu diesem Zeitpunkt wegen Problemen der Spundwand noch nicht eröffnet werden konnte. Das Containerschiff konnte aufwendig gelöscht werden. Dafür wurden Spezialwerkzeuge angeschafft und Mitarbeiter extra geschult.Die 37 000 Tonnen Löschwasser wurden abgepumpt.


Die offizielle Eröffnung des JadeWeserPorts mit etwa 1300 geladenen Gästen fand am 21. September 2012 statt. Die Inbetriebnahme des Terminals/ JadeWeserPorts mit den ersten 1000 Meter Kaje und den ersten Liegeplätzen für die größten Containerschiffe der Welt ist gelungen.

 

Weitere Informationen zum JadeWeserPort finden Sie unter www.jadeweserport.de

 

 


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