Jade-Weser-Port

14.10.2016


Seehäfen schlagen weniger Güter um


Die deutschen Seehäfen haben im ersten Halbjahr 2016 weniger Waren umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum. Das teilte das Statistische Bundesamt mit.


Foto: WZ

Von Michael Halama

Wiesbaden/Wilhelmshaven - Die deutschen Seehäfen haben im ersten Halbjahr 2016 weniger Waren umgeschlagen als im Vorjahreszeitraum. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden gestern mit. Demnach ging der Güterumschlag um zwei Prozent oder drei Millionen Tonnen auf insgesamt 148,8 Millionen Tonnen zurück.

Am stärksten ist mit -3,5 Prozent die Menge der Exportgüter zurückgegangen: Von 62,1 Millionen Tonnen im ersten Halbjahr 2015 auf 59,9 Millionen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres.

Beim Empfang aus dem Ausland - mit 84,6 Millionen Tonnen die größte Menge - verzeichneten die Statistiker mit -0,9 Prozent den geringsten Rückgang. Im innerdeutschen Güterverkehr ging der Umschlag in den ersten sechs Monaten um 1,5 Prozent zurück.

Ebenfalls rückläufig war der Containerumschlag (- 0,8 Prozent) in den deutschen Seehäfen. Er nahm im ersten Halbjahr 2016 gegenüber den ersten sechs Monaten 2015 um circa 58 000 auf insgesamt etwas unter 7,7 Millionen TEU (engl.: Twenty-foot-Equivalent-Unit/deu.: 20-Fuß-Standardcontainer) ab.