Wilhelmshaven

01.02.2018


Neue Allianz belebt den Containerterminal


Eurogate legt aktuelle Zahlen vor. Eurogate-Chef Blach zeigt sich zufrieden: Der Container-Umschlag in Wilhelmshaven ist um 15,1 Prozent gestiegen.


Foto: DPA

Von Gerd Abeldt

Wilhelmshaven - Der Eurogate Container Terminal Wilhelmshaven (CTW) ist weiter auf Wachstumskurs. Wie der Terminalbetreiber gestern mitteilte, stieg die Container-Umschlagmenge am JadeWeserPort in Wilhelmshaven in 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 15,1 Prozent - von 481.

720 (2016) auf 554.449 Standardcontainer (TEU).

Damit weist der CTW den größten Wachstum der Eurogate-Terminals in Deutschland aus. Der Terminal in Bremerhaven verbuchte, allerdings auf deutlich höherem Niveau, ein Plus von 0,9 Prozent auf 5,536 Millionen TEU. Der Terminal des bremisch-hamburgischen Gemeinschaftsunternehmens in Hamburg musste einen Einbruch des Containerumschlags von -25,6 Prozent auf 1,686 Millionen TEU verkraften. Hauptgrund dafür sei die Insolvenz der Reederei Hanjin, ein langjähriger Kunde, und die Neustrukturierung der Reederei-Allianzen gewesen.

Nach den Worten des Vorsitzenden der Eurogate-Gruppengeschäftsführung, Michael Blach, haben Bremerhaven und Wilhelmshaven von der Neuausrichtung der Reederei-Allianzen „eindeutig profitiert“.

Den positiven Trend verstärken dürfte das geplante Volkswagen Verpackungszentrum am JadeWeserPort, von dem aus - so die Planung - ab 2019 wöchentlich 250 Container mit Autoteilen exportiert werden sollen.