Wilhelmshaven

22.11.2018


LNG-Terminal: Katar favorisiert Wilhelmshaven


Der Botschafter des Emirats Katar favorisiert die Jadestadt. Könnte der Bau schon 2020 beginnen?


Ein LEGO-Frachter als ein Grundstein der Zusammenarbeit: John H. Niemann, Präsident der Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung (links) und Scheich Sauod Bin Abdulrahman Al-Thani, Botschafter des Emirats Katar, tauschen Geschenke aus. Niedersachsens Umwelt- und Bauminister Olaf Lies gehörte zu den vielen prominenten Teilnehmern des Treffens. WZ-Foto: Lübbe

Wilhelmshaven/sun/sur - Mit dem Treffen am Donnerstag könnten die Pläne für den Bau eines Flüssiggas-(LNG)-Terminals entscheidend vorangekommen sein. Der Botschafter von Katar, Scheich Saoud Bin Abdulrahman Al Thani, war bei einer Konferenz der IHK Oldenburg, der Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung und des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Energie zu Gast.

Er betonte bei dem Treffen die Vorteile von Wilhelmshaven als möglicher Standort für ein solches Terminal. Vor Ort gebe es Unternehmen mit jahrzehntelanger Erfahrung durch den Ölimport, zudem seien die direkte Nähe zum tiefen Fahrwasser und gute Netzanbindung vorteilhaft. Bislang fehle allerdings eine endgültige Zusage der Bundesregierung, an welchem Standort ein LNG-Terminal entstehen könnte. Niedersachsens Energieminister Olaf Lies hält indes einen Baubeginn in 2020 für durchaus realistisch.

 

 

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