Wilhelmshaven

23.11.2018


Katar setzt auf Wilhelmshaven


Vor Ort verschaffte sich Scheich Saoud Bin Abdulrahman Al Thani einen Überblick. Sein Land plant langfristige Investitionen - möglicherweise auch in Wilhelmshaven.


Ein Legofrachter als Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit? John H. Niemann (links) und Olaf Lies (rechts)  überreichen Botschafter Al Thani ein Gastgeschenk.    WZ-Foto:     Lübbe

Ein Legofrachter als Grundstein für eine zukünftige Zusammenarbeit? John H. Niemann (links) und Olaf Lies (rechts) überreichen Botschafter Al Thani ein Gastgeschenk. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Sebastian Urbanczyk

Wilhelmshaven - Die Planung für den Bau eines Flüssigerdgas-(LNG) Terminals in Wilhelmshaven könnte einen entscheidenden Schritt vorangekommen sein. Dieser Eindruck entstand beim gestrigen Besuch des Botschafters aus Katar, Scheich Saoud Bin Abdulrahman Al Thani, in der Jadestadt.

Schon in der Vergangenheit hatte das arabische Land signalisiert, in ein LNG-Terminal in Deutschland investieren zu wollen. Das unterstrich der Botschafter nun am Rande einer Konferenz der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer (IHK), der Wilhelmshavener Hafenwirtschaftsvereinigung sowie des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt und Energie.

„Unserer Meinung nach besitzt Wilhelmshaven eindeutige Vorteile. Man hat hier jahrzehntelange Erfahrung durch den Ölimport, man ist direkt am tiefen Fahrwasser und man kann relativ schnell in das nationale und europäische Netz einspeisen,“ so der Botschafter in einer Medienrunde. Das sei für mögliche Investitionen schon sehr vorteilhaft. Bekanntlich gibt es auch an den Standorten Brunsbüttel und Stade Bestrebungen, ein LNG-Terminal zu bauen.

Wie viel sein Land bei einer möglichen Realisierung investieren würde, sagte der Botschafter nicht. „Wenn wir investieren, dann brauchen wir einen Partner, der sich mit den Begebenheiten vor Ort auskennt. Und wir setzen immer auf langfristige Investitionen“, so Al Thani weiter.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 23. November 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.