Wilhelmshaven

06.01.2017


JadeWeserPort: Millionen-Streit um Schloss-Sprengungen


Versicherungsschaden oder Pfusch am Bau? Das Landgericht Hamburg muss sich bald mit dieser Frage auseinandersetzen.


Das Archiv-Bild aus dem April 2009 zeigt Rammarbeiten am JadeWeserPort. Zwei Jahre später wurden an der Spundwand „Schloss-Sprengungen“. WZ-Foto: Bilddienst/Lübbe

Von Gerd Abeldt

Wilhelmshaven/Hamburg - Versicherungsschaden oder Pfusch am Bau? Mit dieser Frage wird sich in absehbarer Zeit das Landgericht Hamburg auseinandersetzen.  Konkret gehe es um die so genannten „Schloss-Sprengungen“,   die 2011 nach dem Rammen der Spundwand für den JadeWeserPort aufgetreten waren.

Wer für den Schaden aufkommen muss, ist bis heute ungeklärt – trotz zumindest dreier Gutachten, die vom Bauherrn (JadeWeserPort Realisierungsgesellschaft/JWP-R), der mit den Arbeiten beauftragten Arbeitsgemeinschaft JadeWeserPort sowie der Bauträgerversicherung (Allianz) eingeholt worden sind.