Wilhelmshaven

08.01.2016


IHK fordert Ausbau der Infrastruktur


Als „Etappen-Erfolg“ hat der Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer die rund 400 000 Standardcontainer bezeichnet, die im vergangenen Jahr am Eurogate Containerterminal Wilhelmshaven umgeschlagen wurden.


Oldenburg/Wilhelmshaven/ga - Als „Etappen-Erfolg“ hat der Präsident der Oldenburgischen Industrie- und Handelskammer, Gert Stuke, gestern die rund 400 000 Standardcontainer bezeichnet, die im vergangenen Jahr am Eurogate Containerterminal Wilhelmshaven (CTW) umgeschlagen wurden.

Er unterstrich auf dem traditionellen Neujahrsempfang der IHK in Oldenburg die Bedeutung einer guten Infrastruktur für die wirtschaftliche Entwicklung im Nordwesten. Stuke nannte in diesem Zusammenhang unter anderem den Bau der Küstenautobahn A 20 und die Anpassung des Fahrwassers von Außen- und Unterweser. Ausdrücklich dankte er Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Olaf Lies (SPD) für den Einsatz für die Projekte.

Lies, der auf dem Empfang ein Grußwort sprach, zeigte sich zuversichtlich, dass der Bund ein Signal für den Norden setzen wird, wenn vor Ostern der neue Bundesverkehrswegeplan vorgestellt wird. Unter anderem, so die Erwartung, könnte der Teilabschnitt der A 20 zwischen Jaderberg und Westerstede als „vordringlich“ eingestuft werden - eine Bedingung für eine zeitnahe Finanzierung des Straßenbaus durch den Bund. Lies: „Ich habe keinen Zweifel daran, dass die A 20 kommt.“