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Friesland

26.06.2008


Standort Sanderbusch gilt als sicher


Seit 1983 braachten die fliegenden Retter des ADAC 26100 Mal schnelle Hilfe aus der Luft. Der Standort Sanderbusch gilt als sicherer denn je.


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Der ADAC-Hubschrauber hatte auch beim gestrigen Jubiläum keine Pause. Zu drei Notfalleinsätzen wurde er in der zweistündigen Feierstunde gerufen. WZ-FOTO:GABRIEL-JÜRGENS

SANDERBUSCH/ML - Gutes Flugwetter und drei Notfall-Einsätze innerhalb einer gut zweistündigen Feierstunde. Das waren die Begleiterscheinungen beim gestrigen Jubiläum des Luftrettungsdienstes mit dem ADAC-Hubschrauber „Christoph 26“ in Sanderbusch. 26100 Mal brachten die fliegenden Retter allein seit der Übernahme durch den ADAC im Jahr 1983 schnelle Hilfe aus der Luft.

Dabei wurden 22185 Menschen versorgt. Der Standort Sanderbusch mit der Versorgung in einem Radius von 75 Kilometern einschließlich der ostfriesischen Inseln gilt nach dem Ende zahlreicher Diskussionen jetzt als sicherer denn je. Grund genug, um nach 25 Jahren Rückschau zu halten und den Notärzten, Piloten und Rettungssanitätern Dank und Anerkennung auszusprechen.

Als Leitender Notarzt und Leiter der Anästhesie hieß Chefarzt Dr. Martin Voigt einen großen Kreis geladener Gäste im Hangar der Luftrettung willkommen. Darunter Vertreter des Landkreises, der Gemeinden Sande und Wangerland, des ADAC in München und Weser-Ems, des DRK, der DLRG, der Bundeswehr und der Polizei. Ganz besonders begrüßte er seinen Vorgänger, Chefarzt i. R. Dr. Hermann Kassel, der seit 40 Jahren als Begründer des Rettungsdienstes in Friesland gilt.

Eine Luftrettung gebe es schon seit 1964 in Friesland, stellte Landrat Sven Ambrosy fest. Damals hätten SAR-Hubschrauber der Bundeswehr diesen zivilen Dienst übernommen. 1979 wurde ein erster Hubschrauber der SOS-Notrettung beim damaligen Nordwest-Krankenhaus stationiert, ehe zwei Jahre später der ADAC den Dienst übernahm. Ein Ausbau des Landeplatzes mit Hangar und Tankstelle folgte 1985. Danach wurde Sanderbusch erste deutsche Hubschrauberstation mit Nachtflug. Das Personal flog anfangs freiwillig und unversichert. „Man war hier immer schneller als die Rechtslage“, sagte Ambrosy. Heute denke man in die Zukunft und kooperiere mit Wilhelmshavener Kliniken. „Das ADAC-Luftrettungszentrum ist und bleibt hier“, bekundete er und übergab ein Dankeschön, dass die Mannschaftskasse der Crew ein wenig füllen soll.

Mehr lesen Sie in der heutigen Ausgabe der „Wilhelmshavener Zeitung“.