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Friesland

23.04.2012


Ruhrpott-Kelten rissen das Publikum im Bürgerhaus von den Sitzen


Klassiker wie das teils sanft, teils rockig vorgetragene "Black is the Colour of my true Love's Hair" lösten sich da ab mit Eigenkompositionen.


Stilecht im Schottenrock traten zwei „Connemara“-Mitglieder auf die Bühne.      FOTO:    Niemann

Stilecht im Schottenrock traten zwei „Connemara“-Mitglieder auf die Bühne. FOTO: Niemann

 

Von Wolfgang A. Niemann

Schortens - Sie nennen es „Celtic Folk Rock“ und sie sorgten vom ersten Stück an immer wieder für eifriges Mitklatschen des Publikums: die „Connemara Stone Company“ eroberte am Sonnabend das gut besuchte Bürgerhaus Schortens im Sturm.

 

Das Konzert rollte an wie eine mächtige Lokomotive mit genau der Schlagzeugarbeit, die neben dem knackigen Bass das Rockige dieser irisch-schottisch geprägten Musik ausmacht. Das Quintett kommt aus dem Ruhrgebiet, zwei der Musiker aber trugen Kilt und Sporran, wie übrigens auch „Krischan“, der allseits beliebte bürgerhauseigene Meister für den guten Ton. Und der kam so exzellent rüber, dass es bei „Ready to rock“ oder „Toss the Feathers“ viele kaum auf den Sitzen hielt.

„Tanzen geht schlecht - dann müsst Ihr die Stühle verbrennen“, riet der aus Sardinien stammende Sänger Dino Serci scherzhaft, bevor er das uralte Anti-Kriegslied „Princess Royal“ anstimmte. Auch daraus wurde nach folksongmäßigem Einstieg bald eine Art Schotten-Rock ähnlich der Kultband „Runrig“. Zu den wichtigsten Elementen dieser Musik gehörte immer wieder Michael Künzels großartige Flötenarbeit, mal mit der großen Querflöte, mal mit dem kleinen Tin Whistle.

Da wurde wiederholt mit Flöte und Fiddle ein Folksong dezent eingeleitet, um dann zum flotten Reel zu erwachsen. Dabei begannen dann wirklich die ersten im schmalen Platz vor der Bühne zu tanzen.

Klassiker wie das teils sanft, teils rockig vorgetragene „Black is the Colour of my true Love?s Hair“ lösten sich da ab mit Eigenkompositionen und als die fröhlichen Ruhrpott-Kelten Dougie McLeans „Turning away“ anstimmten, da erinnerte nicht nur das Querflötenspiel an die Altmeister von „Jethro Tull“ - was ja wahrlich eine gute Empfehlung ist, diesem erfolgreichen ersten Auftritt in Schortens demnächst weitere hier folgen zu lassen.

 



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