Friesland

26.06.2019


Café-Projekt in Jever: Prädikat "Inklusionsbetrieb" für die Markthalle


Das Café und Bistro soll noch im Sommer eröffnen. Dort werden künftig Menschen mit und ohne Handicap gleichberechtigt zusammenarbeiten.


Freuen sich schon auf die Fertigstellung der Markthalle (v.li.): Christina Hartje-Graalfs, Philipp Strelow, Claudia Fellensiek mit Deetje (8), Torsten Fellensiek, Hanna Graalfs, Petra Pin, Bianca Diekmann und Michael Schuricht.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Freuen sich schon auf die Fertigstellung der Markthalle (v.li.): Christina Hartje-Graalfs, Philipp Strelow, Claudia Fellensiek mit Deetje (8), Torsten Fellensiek, Hanna Graalfs, Petra Pin, Bianca Diekmann und Michael Schuricht. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Malte Kirchner

Jever - In der Theorie klingt es einfach: Menschen mit Behinderungen sollen gleichberechtigt mit Menschen ohne Behinderungen im so genannten „1. Arbeitsmarkt“ tätig werden. Der Fachbegriff, der mittlerweile der Öffentlichkeit schon geläufig ist, lautet Inklusion.

Doch der gelebte Alltag ist noch weit entfernt von dem Idealbild, das sich die Vordenker der Inklusionsidee wünschen.

In Jever soll es künftig einen Vorzeigebetrieb geben, einen „Leuchtturm“, wie Christina Haartje-Graalfs sagt, der Mut machen soll, dass auch andere Firmen sich dem Vorbild anschließen. Sie selbst hat das Vorhaben als Unterstützerin begleitet. In der Markthalle an der Schlachtstraße, die derzeit von der Firma „de Mood“ aufwendig saniert wird, sollen bis zu 50 Prozent Menschen mit Schwerbehinderung arbeiten. Damit darf sich das Unternehmen nach dem Bundesteilhabegesetz „Inklusionsbetrieb“ nennen. Die Bezeichnung soll das Engagement aufzeigen, wenn Firmen in einem weitaus höheren Maß berufliche Teilhabe ermöglichen als andere Firmen. Auch sollen diese Betriebe einen Übergang zu einer sonstigen Tätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt vorbereiten.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 26. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.