Friesland

21.02.2018


Friesische Wehde voller Funklöcher


Der Landkreis Friesland hat die Mobilfunkversorgung untersuchen lassen. Momentan gibt es kaum Handhabe zur Verbesserung.


Ergebnis der Untersuchung: Schraffierte Flächen zeigen Funklöcher auf.  Grafik:    Seim&Partner

Ergebnis der Untersuchung: Schraffierte Flächen zeigen Funklöcher auf. Grafik: Seim&Partner

 

Von Malte Kirchner
Friesland - Mit den Funklöchern ist das so eine Sache: Zum einen sind sie erstmal eine Frage des Anbieters. Telekom, Vodafone und O2 unterhalten in Deutschland Mobilfunknetze. Nur weil es bei dem einen hakt, muss es bei dem anderen nicht genauso sein.

Und dann ist ein empfundenes Funkloch nicht automatisch auch ein tatsächliches Funkloch. Drei Mobilfunkstandards befinden sich derzeit im Parallelbetrieb: Das alte GSM-Netz (2G) aus den 1990-er Jahren, UMTS (3G) aus den 2000-ern und das schnelle LTE (4G).

Die Anbieter verhalten sich laut Landrat Sven Ambrosy "sehr zugeknöpft", wenn es um die tatsächliche Versorgungssituation geht. Um Licht ins Dunkel zu bringen, wie gut oder wie schlecht es um den Empfang in Friesland bestellt ist, hat der Landkreis eine Untersuchung in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse gestern von einem Fachbüro aus Wiesbaden im Kreiswirtschaftsausschuss vorgestellt wurden. Die Untersuchung ist eingebettet in eine Weser-Ems-weite Initiative, die unter dem Siegel der Wirtschaftsförderung läuft. Denn Mobilfunk wird auch im Ländlichen immer wichtiger.