Friesland

26.05.2014


Friedeburg: 81,7 Prozent der Bürger wollen Helfried Goetz


Helfried Goetz hat die Bürgermeisterwahl in Friedeburg gewonnen. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,1 Prozent.


Helfried Goetz.     WZ-FOTO:    Lübbe

Helfried Goetz. WZ-FOTO: Lübbe

Friedeburg/mk - Helfried Goetz hat die Bürgermeisterwahl in Friedeburg mit 81,7 Prozent gewonnen. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,1 Prozent. Den größten Zuspruch erzielte der parteilose Kandidat, der auch im Rat viel Rückhalt genießt, in Wiesedermeer mit 90,7 Prozent.

„Ich bin über alle Maßen zufrieden“, kommentierte Goetz gestern das Ergebnis. Der Wahlsonntag sei für ihn „perfekt gelaufen“. Nicht nur die Zahl der von ihm erhofften Ja-Stimmen sei übertroffen worden. Auch die hohe Wahlbeteiligung von 43 Prozent sei für „eine isolierte Wahl“ ein großer Vertrauensbeweis der Bürger. Er hoffe, dass er auch die Nein-Wähler, die knapp 20 Prozent der Stimmen ausmachten, in den kommenden Jahren von sich überzeugen kann.

Die fünf Monate bis zur Übernahme des Amtes am 1. November will Goetz nutzen, um gemeinsam mit den Parteien die Marschroute festzulegen und sich mit seiner Vorgängerin Karin Emmelmann zu besprechen. Ein Schwerpunkt seiner Amtszeit werde gleich zu Beginn der geplante Anbau des Rathauses bilden, sagt Goetz. Im Juli 2013 hatte Goetz mit seinem Wahlkampf begonnen - jetzt brauche er erstmals „ein, zwei Tage“, um das Ergebnis zu realisieren.