19.08.2017


Zweite Integrierte Gesamtschule in Wilhelmshaven findet wenig Befürworter


Laut Verwaltung müsste eine zweite Intergrierte Gesamtschule in der Stadt mindestens vierzügig sein. Auch wäre ein Neubau erforderlich.


 

Von Ursula Grosse Bockhorn

Wilhelmshaven - Es ging, wie sich CDU-Ratsherr Michael Kunze rückversicherte, erst einmal nur um eine grobe Meinungsbildung im Schulausschuss des Rates. Soll Wilhelmshaven eine zweite Integrierte Gesamtschule (IGS) bekommen? Die Gruppe Grün-Unabhängig-Sozial (GUS) hatte einen Prüfauftrag an die Verwaltung beantragt: Diese soll rechtliche Voraussetzungen, Bedarf, mögliche Standorte, Kosten und Zeitraum ermitteln.


Die GUS verweist auf steigende Schülerzahlen, die die Gründung einer zusätzlichen Schule im Bereich der Sekundarstufe 1 (Klassen 5 bis 10) erforderlich machten. Zugleich könne die IGS Wilhelmshaven schon seit Jahren aus Kapazitätsgründen längst nicht alle Bewerber annehmen. Zudem sei diese Schulform gerade bei der Integration von Schülern mit fremden Muttersprachen hilfreich.