28.09.2018


Zufriedene Gesichter dank Strahlanlage


Eine neue Vorstrahl- und Konservierungsanlage wurde in Sande eingeweiht. Alleine sie kostet 3,5 Millionen Euro.


Blick in die Halle, in der die neue  Vorstrahl- und Konservierungsanlage errichtet wurde. Zu sehen ist ein Brückenelement, das von Züblin Stahlbau in Sande hergestellt wurde.    WZ-Foto:    Lübbe

Blick in die Halle, in der die neue Vorstrahl- und Konservierungsanlage errichtet wurde. Zu sehen ist ein Brückenelement, das von Züblin Stahlbau in Sande hergestellt wurde. WZ-Foto: Lübbe

Eröffneten die neue Anlage (v.li.): Standortleiter Frank Wübben, Geschäftsführer Jochen Schneider, technischer Geschäftsführer Marco Eckert (alle Züblin Stahlbau), Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg und Reent Janßen (Landkreis).    WZ-Foto:     Lübbe

Eröffneten die neue Anlage (v.li.): Standortleiter Frank Wübben, Geschäftsführer Jochen Schneider, technischer Geschäftsführer Marco Eckert (alle Züblin Stahlbau), Sandes Bürgermeister Stephan Eiklenborg und Reent Janßen (Landkreis). WZ-Foto: Lübbe

 

Von Malte Kirchner
Sande - 15 Millionen Euro hat die Firma Züblin Stahlbau binnen von sieben Jahren in ihren Standort in Sande, den früheren Sander Eisenbau, investiert. Das sei „massiv mehr“ als es sich die Verantwortlichen im Jahr 2011 gedacht hatten, als sie das Traditionsunternehmen erwarben, sagte der technische Direktionsleiter Marco Eckert aus dem Hauptsitz brandenburgischen Hosena gestern während einer kleinen Feier in Sande.

Doch der Großkonzern mit insgesamt 14 000 Mitarbeitern hat einiges vor mit der Fertigungsstätte in der Industriestraße, die vor allem aufgrund ihrer großen Brückenbauwerke bekannt. Den Eisenbau habe man wegen des dortigen Know-Hows gekauft - jetzt habe er auch die Leistungsfähigkeit Züblins.

Der letzte Baustein für den vorläufigen Abschluss der Investitionstätigkeiten wurde gestern feierlich eingeweiht. Es handelt sich um eine 3,5 Millionen Euro teure neue Strahl- und Freiflächenlackieranlage. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um die Vorbehandlung der Stahlteile, bevor sie ihre Beschichtung erhalten. Zunächst werden die Teile in der Anlage gereinigt von Rückständen der Stahlherstellung, wie dem so genannten Zunder, einer Oxidschicht, die bei höheren Temperaturen entsteht. Dann werden die Teile verschweißt und ein weiteres Mal gereinigt, um Verunreinigungen aus diesem Produktionsschritt zu beseitigen. Schließlich wird die Oberfläche angeraut, um die spätere Beschichtung anbringen zu können.

Die alte Anlage für die Konservierung von Stahlteilen stammte aus dem Jahr 1989 und konnte nicht so große Teile verarbeiten. Zudem war es so, dass die Produktionsschritte nicht unter einem Dach stattfanden, was zusätzlichen Transportaufwand zur Folge hatte und die Kommunikation erschwerte.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 28. September. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.