09.10.2019


Wüppelser gehen für Straße auf die Knie


Die Gemeinde hatte das Vorhaben sorgfältig geprüft. Doch warum ist der Ausbau notwendig und was haben die Anwohner davon?


Legen bei ihrer Straße selbst Hand an. Wüppelser Anwohner beim Pflastern.    Foto:    Homola

Legen bei ihrer Straße selbst Hand an. Wüppelser Anwohner beim Pflastern. Foto: Homola

 

Von Klaus Homola

Wüppels - Bürgerliches Engagement entlastet den kommunalen Haushalt. Dafür sorgten die Bürger des kleinen Dorfes Wüppels erneut, als sie am Samstag zu einer weiteren Ausbesserung ihrer Klinkerstraße, der Wüppelser Straße, ausrückten.

Wie Anwohner wussten, besteht die Klinkerstraße um die 60 Jahre. Da sie besonders von landwirtschaftlichen Fahrzeugen befahren wurde und wird, entstanden in den Jahren immer wieder Versackungen, zumal die Randborde weggedrückt wurden und die Klinkersteine keinen Halt mehr fanden. Besonders Radfahrer waren gefährdet durch die entstandenen Unebenheiten.

„Wir haben im letzten Jahr schon drei besonders marode Abschnitte ausgebessert und dieses Jahr schon einen“, erzählt der Organisator der Baumaßnahmen, Dr. Peter Ahmels. Er hat eigene Klinkersteine für den jetzigen Abschnitt bereitgestellt, die Gemeinde Wangerland stellte ebenfalls Baumaterial sowie Absperrgitter für die Maßnahme zur Verfügung.

Im Vorfeld habe die Gemeinde lange geprüft, als das Vorhaben der Ausbesserung an sie herangetragen wurde. Entscheidend sei gewesen, dass es keine wirtschaftlichen und juristischen Probleme gegeben habe. Erst dann erfolgte die Zustimmung, so Ahmels.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der „Wilhelmshavener Zeitung“ von Mittwoch, 9. Oktober 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.