12.10.2018


"Wiesenhof-Markt ist wie kleine Familie"


Seit 1980 gibt es den Markt in Aldenburg. Die Kunden möchten ihn aus den verschiedensten Gründen nicht missen.


Antje  Schlimgen (rechts) kam über ihre Schwiegermutter zum Wiesenhof. Seitdem kauft sie regelmäßig bei Lilian Sie (links) von „Obst und Gemüse Gerdes“ ein.      WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Antje Schlimgen (rechts) kam über ihre Schwiegermutter zum Wiesenhof. Seitdem kauft sie regelmäßig bei Lilian Sie (links) von "Obst und Gemüse Gerdes" ein. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Lisa Dean
Aldenburg - „Meine Schwiegermutter kam jahrzehntelang zum Einkaufen zum Wochenmarkt im Wiesenhof. Sie ist der Grund, weswegen ich hier einkaufe“, erklärt Antje Schlimgen während sie Eier, Pampelmusen und ein paar Mandarinen in ihren Einkaufskorb packt.

Seitdem kommt sie in regelmäßig unregelmäßigen Abständen, wie sie selbst mit einem Lachen sagt, zum Markt im Wendehammer der Weidenstraße und kauft bei „Obst und Gemüse Gerdes“, was die Saison gerade so bietet. Für ihre Schwiegermutter sei der Markt ein Höhepunkt gewesen. Hier hätte sie Kontakt zu Menschen aus der Umgebung gehabt, zu Freunden und Bekannten. Der Markt war für sie ein Treffpunkt, erzählt Schlimgen. Damals hätte es noch mehr Stände gegeben, ergänzt Lilian Sie von „Obst und Gemüse Gerdes“. Einen Stand für Geflügel, ein Bäcker und ein Fleischer seien vor Ort gewesen.

Der Wochenmarkt im Wiesenhof entstand 1980 auf Initiative des Aldenburger Bürgervereins. Leider würden immer weniger Menschen den Markt besuchen, erklärt Lilian Sie. Die meisten Kunden seien Rentner. Die Jungen müssten ja alle arbeiten und gehen dann eher am Wochenende auf den Markt.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der „Wilhelmshavener Zeitung“ von Freitag, 12. Oktober. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.