14.03.2019


Wie der Alltag einer Saatkrähe aussieht


Das Projekt lädt zu einem Perspektivwechsel ein. In den kommenden Jahren sollen auch Live-Bilder anderer Schlossbewohner gezeigt werden.


Die Saatkrähen können mit der Webcam in ihrem Nest beobachtet werden. WZ-Foto: Minow

Die Saatkrähen können mit der Webcam in ihrem Nest beobachtet werden. WZ-Foto: Minow

 

Von Juliane Minow

Jever - Sie hat es ganz spannend gemacht: Bestimmt eine halbe Stunde saßen Pressevertreter und Projektbeteiligte gestern im Büro von der Leiterin des Schlossmuseums, Prof. Dr. Antje Sander, und schauten gespannt auf einen Bildschirm, der zunächst nichts als ein leeres Nest zeigte, das sich im Baum wiegte.

Doch zum Schluss ließen Saatkrähe Mathilde und ihr Partner sich dann doch noch blicken, so dass die Zuschauer aus nächster Nähe bestaunen konnten, wie das Leben der gefiederten Zeitgenossen so aussieht. Denn obgleich Saatkrähen zum Stadtbild von Jever dazugehören und es in der Marienstadt rund 600 Nester gibt, weiß der ein oder andere erstaunlich wenig über sie. Von mancher Seite wird sie gar als lästig empfunden.

Um mögliche Diskrepanzen aus dem Weg zu räumen, laden die Mobile Umweltbildung „Mobilum“ des Nabu Niedersachsen, das Schlossmuseum Jever und die Wissenschaftliche Arbeitsgemeinschaft für Natur- und Umweltschutz Jever (WAU) mit ihrem Projekt „Zu Besuch bei Saatkrähe Mathilde“ zu einem Perspektivwechsel ein. Im Februar wurde dafür in 22 Meter Höhe eine Kamera über einem der Saatkrähen-Nester im Schlosspark Jever installiert.

Von März bis Oktober sind die Kameraaufnahmen auf einem Bildschirm im linken Gebäude des Eingangsbereiches des Schlosses Jever und jederzeit live über die Internetseiten der Projektpartner im Internet zu sehen.

www.schlossmuseum.de

www.wau-jever.de

www.niedersachsen.nabu.de

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 14. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.