25.03.2019


Tumultartige Szenen nach Spielschluss


Eine Schlägerei unter Fans überschattete am Freitagabend den 2:1-Derbyerfolg vom SVW gegen den ESV. Drei gelb-rote-Karten sorgten bei den ESVern für Unmut.


Tim Janßen (Mitte) erzielte den Führungstreffer für den ESV. Am Ende gewann aber der SVW mit 2:1. Foto: Sprengel

Wilhelmshaven/ro/sun - Ein Derby, das ruhig und friedlich begann, nahm gestern Abend ein eher unrühmliches Ende. Der SV Wilhelmshaven konnte zwar mit 2:1 gegen die tapferen Spieler vom ESV Wilhelmshaven im Stadtderby gewinnen, am Ende bleiben den Zuschauern aber nur die tumultartigen Szenen nach Spielschluss in Erinnerung.

Die Fahne der ESV-Anhänger stand dabei im Mittelpunkt, denn genau diese wollte ein Besucher, der nicht zu den Fans der Eisenbahner gehörte, entwenden. Aus dieser Szene entstand eine handfeste Auseinandersetzung der unterschiedlichen Lager, die einen etwas aufwendigeren Polizeieinsatz erforderlich machte. Die Eindrücke des Spiels waren damit in den Hintergrund gedrängt.

Laut Polizeibericht waren zwei szenekundige Polizeibeamte vor Ort, die zunächst gemeinsam mit dem Ordnungsdienst einschritten. Da schätzungsweise etwa 100 aufgebrachte Personen an den Streitereien beteiligt waren, forderten die Polizisten weitere Verstärkung an. Danach beruhigte sich die Lage. Es wurden insgesamt vier Strafverfahren wegen Diebstahls, gefährlicher Körperverletzung sowie Volksverhetzung eingeleitet.

 


Zum Spiel:  Beide Mannschaften begannen  auf holprigem Geläuf abwartend. Die erste Chance hatten die Gäste  nach 15 Minuten, als  Mohammed Hammoud sich noch guter Vorarbeit von Tim Janßen aus 18 Metern ein Herz fasste und Robin Krey im SVW-Tor prüfte.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 23. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.