11.07.2018


Türsteher verprügelte Disko-Gast


Das Landgericht weist die Berufung eines 33-Jährigen ab. Der betroffene Gast gibt an, grundlos geschlagen worden zu sein.


DPA-Foto: Ebener

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Wilhelmshaven/Oldenburg/fjh - Mit der Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichtes Wilhelmshaven hat ein 33 Jahre alter Mann aus der Jadestadt keinen Erfolg gehabt. Das Oldenburger Landgericht hat die Berufung des Angeklagten verworfen. Das Amtsgericht hatte den 33-Jährigen in einem ersten Prozess wegen vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt.

Der Angeklagte soll in seiner Funktion als Türsteher einer Diskothek einen Gast grundlos zusammengeschlagen haben. Auf der Tanzfläche hatte es Tumulte gegeben. Der Angeklagte schritt ein und brachte den zum Ausgang, der für die Streitigkeiten verantwortlich sein sollte. Der Abgeführte zeigte sich erbost, folgte aber den Anweisungen des Türstehers. Der Angeklagte will den vermeintlichen Randalierer an der Ausgangstür einem anderen Türsteher übergeben haben. Er sei dann wieder in die Diskothek gegangen. Geschlagen habe er den Gast nicht, beteuerte der 33-Jährige.

Der Gast war zweimal geschlagen worden und ging benommen zu Boden. Als er sich wieder hochgerappelt hatte, flog er auch noch durch eine Glasscheibe.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Mittwoch, 11. Juli 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.