14.08.2019


Strandeintritt: Bricht im Wangerland ein neuer Streit vom Zaun?


Janto Just erklärt den freien Strandeintritt zur Chefsache: Bürgermeister Björn Mühlena soll veranlassen, dass Wege über den Strand in Horumersiel und Schillig freigeben werden.


An  Sommertagen herrscht Hochbetrieb in Wangerlands Strandbädern (im Bild ist Schillig zu sehen). Janto Just fordert die Gemeinde auf, sämtliche Wege über den Strand in Horumersiel und Schillig für die Allgemeinheit freizugeben.     WZ-Foto: Lübbe

An Sommertagen herrscht Hochbetrieb in Wangerlands Strandbädern (im Bild ist Schillig zu sehen). Janto Just fordert die Gemeinde auf, sämtliche Wege über den Strand in Horumersiel und Schillig für die Allgemeinheit freizugeben. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Stephan Giesers

Hooksiel/Schillig - Seit gut einem Jahr müssen Strandbesucher in Hooksiel und Schillig wieder Eintritt zahlen. Erst jüngst zog die Wangerland Touristik GmbH eine positive Bilanz. Der Hintergrund: Die Gemeinde musste die Gebühr für den Strandeintritt neu regeln, nachdem das Bundesverwaltungsgericht (BVG) die Gebühr im Herbst 2017 gekippt hatte.

Jetzt könnte erneut ein Rechtsstreit vom Zaum brechen. Janto Just, der das BVG-Urteil mit seiner Initiative „Freie Strände für freie Bürger“ erstritten hat, rüstet sich nach eigenen Worten für eine neue Klage gegen die Gemeinde. In einem Schreiben nimmt Just Wangerlands Bürgermeister Björn Mühlena in die Pflicht. „Da die WTG uns gegenüber zu keinerlei Zugeständnissen bereit ist, fordern wir Sie als Dienstherren auf, die WTG anzuweisen, sämtliche Wege über den Strand in Horumersiel und Schillig für die Allgemeinheit frei zu geben“, schreibt er in einem Brief ans Rathaus. Hoffnung macht sich Just aber kaum: „Die WTG ist fest an der Leine von Politik und Verwaltung und lässt keinen Pups, der nicht vorher genehmigt wurde“, schreibt er.

Bis Ende August soll der Bürgermeister mitteilen, ob die WTG den Forderungen nachkommt, fordert Just. Ansonsten werde er klagen.

„Wir werden uns mit dem Schreiben genau beschäftigen“, sagte Gitta Heitmann-Schmacker, allgemeine Vertreterin des Bürgermeisters, auf WZ-Anfrage. Die Gemeindeverwaltung sei aber davon überzeugt, das Urteil gut umgesetzt zu haben. „Eventuell kann aber an der einen oder anderen Stelle noch nachgebessert werden.“

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 14. August 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.