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12.01.2018


Stadt will den Tivoli-Kreisel entschärfen


Farbahnmarkierungen, Aufpflasterungen, Schilder, Tempo 30: Dadurch soll der Kreisel sicherer werden. Das Maßnahmenpaket kostet der Stadt 13.000 Euro.


Seltenes Bild: Ein Pkw umrundet den Tivoli-Kreisel, weil er aus einer der beiden Seitenstraßen kommt oder dorthin abbiegen will - in die Straße Am Tivoli (links) bzw. die Friedrich-Barnutz-Straße  .  (die rechts abzweigt). Der Hauptverkehrsfluss bewegt sich auf der Mühlenstraße in die Stadt hinein bzw. aus ihr heraus.  WZ-Foto:    Lübbe

Seltenes Bild: Ein Pkw umrundet den Tivoli-Kreisel, weil er aus einer der beiden Seitenstraßen kommt oder dorthin abbiegen will - in die Straße Am Tivoli (links) bzw. die Friedrich-Barnutz-Straße . (die rechts abzweigt). Der Hauptverkehrsfluss bewegt sich auf der Mühlenstraße in die Stadt hinein bzw. aus ihr heraus. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Jörg Grabhorn

Jever - Der umstrittene Tivoli-Kreisel in Jever soll entschärft werden. In der Mitte des Kreisel sollen rot-weiße Schilder mit rechtsgerichtetem Pfeil auf blauem Grund montiert werden, damit die Verkehrsteilnehmer den Kreisel als Kreisel wahrnehmen und um die „Insel“ - de facto nur ein gepflastertes Rund - drum herum fahren.

Außerdem soll der Kreisel farblich deutlich markiert. Und die gepflasterten Trennstreifen beidseits des Kreisel sollen hoch gepflastert werden.

Dafür hat sich gestern der Ausschuss für Sicherheit und Ordnung des Stadtrates ausgesprochen. Udo Cremer (SWG) sowie Stephan Eden und Andrea Remmers (beide CDU) enthielten sich. Es gebe noch Beratungsbedarf in der Fraktion, erklärte Cremer. Der Ausschussvorsitzende Dieter Janßen (SPD) meinte indessen: „Das ist ein jahrelanges Thema - das muss endlich vom Tisch.“

Die Entscheidung liegt nun beim Verwaltungsausschuss. Der tagt bereits kommende Woche Dienstag.

„Die Wahrnehmung des Kreisel muss verbessert werden“, erklärte Ordnungsamtsleiter Jörg Schwarz, der die Vorschläge zur Verbesserung der Situation vorstellte. Im Tivoli-Kreisel rummst es recht häufig: 2015 gab es sieben Verkehrsunfälle, 2016 waren es fünf, und im vergangenen Jahr zwei. Mitunter waren auch Radfahrer beteiligt; es gab nicht nur Blechschaden, sondern auch Verletzte.

Der Kreisel macht Probleme, weil er klein ist und nicht über eine echte Insel in der Mitte verfügt. Verkehrsteilnehmer auf der Mühlenstraße fahren einfach geradeaus drüber hinweg, auch deshalb, „weil von rechts und links nichts kommt“, wie es Bürgermeister Jan Edo Albers formulierte. Aus den Straßen Am Tivoli und der Friedrich-Barnutz-Straße fließt vergleichsweise wenig Verkehr in den Kreisel hinein bzw. nur wenige Pkw-Fahrer umrunden den Kreisel, weil sie in diese abzweigenden Straßen abbiegen wollen.

 

 


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 12.01.2018
Kurzbeschreibung:

Maadesiel bewältigt Regenmengen gut +++ VHS Wilhelmshaven startet ins Sommersemester +++ Feuerwehr-Gerätehaus in Sillenstede kurz vor der Fertigstellung
Seitenzahl: 32
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