13.03.2018


Spielhallen dürfen Steuern in Raten zahlen


Auf Grund eines Bearbeitungsfehlers wurden rund 3 Millionen Euro an Vergnügungssteuer zu wenig eingezogen. Dies wurde nun korrigiert.


 

Wilhelmshaven/sg - Über den aktuellen Stand zur Vergnügungssteuer-Thematik hat die Stadt Wilhelmshaven am Montag den Verwaltungsausschuss (VA) informiert. Das teilte Julia Muth, Pressesprecherin der Stadt Wilhelmshaven, mit. Nahezu alle Steuerbescheide wurden mittlerweile nachträglich verschickt.

Der Ausschuss stimmte zu, dass die Steuerpflichtigen einen Teil der offenen Forderung über mehrere Raten zahlen dürfen. Hierzu werden sogenannte Stundungen ausgesprochen.

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Anfang Februar wurden alle vorliegenden Steuererklärungen bearbeitet, Steuerbescheide verschickt und unbeglichene Forderungen zur Zahlung angefordert. Es handelt sich in der Summe um Vergnügungssteuern in einer Größenordnung von rund 3 Millionen Euro. Inzwischen haben sämtliche zur Zahlung aufgeforderte Steuerpflichtige ihre Zahlungsbereitschaft erklärt. Ein Teil der Forderungen wurde umgehend beglichen.