26.10.2017


Spielen gehört in der Schule mit dazu


In der Grundschule Stadtmitte wurde der Lernort "Lernen durch Spielen" eingerichtet. Der Raum kann in den Pausen, am Nachmittag und für Arbeitsgemeinschaften genutzt werden.


Freuen sich über den neuen Lernort (v. li. hinten): Schulsozialarbeiterin Julia Sieling, Lehrer Torben Dieckmann, Lehrerin und kommissarische Konrektorin Svenja Kiesewetter, Rektor Marcel König, Susanne Krüger von Engie und die Schüler (von links) Mohammed Jafar, Bruce Bencka, Rena Verhülsdonk und Florenzia Rother.    WZ-Foto:    Lübbe

Freuen sich über den neuen Lernort (v. li. hinten): Schulsozialarbeiterin Julia Sieling, Lehrer Torben Dieckmann, Lehrerin und kommissarische Konrektorin Svenja Kiesewetter, Rektor Marcel König, Susanne Krüger von Engie und die Schüler (von links) Mohammed Jafar, Bruce Bencka, Rena Verhülsdonk und Florenzia Rother. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Juliane Minow
Wilhelmshaven - Wer die Tür zum neuen Spielraum in der Grundschule Stadtmitte öffnet, dem präsentieren sich Regale voller Brettspiele, eine Kuschelecke mit bunten Kissen, Playmobil-Häuser und jede Menge kindgerechtes Spielzeug, das bei den Grundschülern super ankommt.

Seit sechs Monaten ist der liebevoll eingerichtete Lernort „Lernen durch Spielen“ in Betrieb, der durch Geld- und Sachspenden finanziert wurde und in den Pausen sowie nachmittags mit Schulsozialarbeiterin Julia Sieling erkundet werden kann.

Die Idee dazu kam von Rektor Marcel König, der wegen des Zuwachses an Flüchtlings- und Inklusionsschülern den Bedarf eines Spielortes sah: „Die Kinder, die aus Kriegsgebieten zu uns kommen, haben erstmal gar keinen Kopf für Mathe und Deutsch.“ Weil viele von ihnen keinen Kindergarten besucht haben, soll der Lernort den Kindern einen Zugang zum Spielen eröffnen. Für Mädchen und Jungs mit Autismus-Spektrum-Störungen zum Beispiel ist der Lernort in den Pausen ein ruhiger Gegenpol zum lauten Schulhof.