15.06.2019


Sengwarden: Awo will Kindergarten und Hort einrichten


Der Kindergarten wird später nach Fedderwarden umziehen. Ganztagsbetreuung für Schüler soll es dauerhaft geben.


Vor Jahren mussten die Sengwarder um den Erhalt ihrer Grundschule kämpfen. Jetzt ist auch das Jugendamt froh, dass es die  kleine Schule noch gibt.      WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Vor Jahren mussten die Sengwarder um den Erhalt ihrer Grundschule kämpfen. Jetzt ist auch das Jugendamt froh, dass es die kleine Schule noch gibt. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Ursula Grosse Bockhorn

Sengwarden - Die Mitglieder des Ortsrats mochten es am Donnerstagabend kaum glauben: Am 15. August geht in Sengwarden ein neuer Kindergarten an den Start. Eine Gruppe mit 25 Plätzen soll zum Beginn des neuen Kindergartenjahres eröffnet werden.

Da ist nicht nur Jugendhilfeplaner Jörg Ratzmann zuversichtlich. Damit ist sein Ziel in Sicht, noch zusätzliche 70 Kita-Plätze einzurichten, um wirklich alle Kinder in Wilheklmshaven unterbringen zu können. „Das schaffen wir“, sagt auch Doris Tjarks, Kreisgeschäftsführerin der Arbeiterwohlfahrt (Awo). Der Verband hat sich bereit erklärt, die Trägerschaft zu übernehmen.

Möglich werden kann die schnelle Lösung durch den Rückgriff auf alte Zeiten. Auch früher schon hat die Awo in Sengwarden einen Kindergarten betrieben - an der Grundschule. Und genau dort soll auch der neue wieder einziehen. Zwar wurden die Räume nach Schließung des Kindergartens vom Jugendtreff übernommen. Doch jetzt zeigt der sich zum Verzicht bereit. Und „Aufhübschung“ wie Genehmigung durch das Landesjugendamt sollten bis Mitte August erledigt sein, so Tjarks. Personal sei bereits vorhanden.

Allerdings soll der Kindergarten nicht auf Dauer an die Sengwarder Schule zurückkehren. Denn der ursprüngliche Plan ist die Erweiterung des ebenfalls von der Awo betriebenen „Hummelhuses“ in Fedderwarden durch Mitnutzung des Obergeschosses im alten Schulgebäude. Aber der Umbau ließ sich so schnell nicht umsetzen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 15. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.