15.12.2018


Schwarzkittel breiten sich aus


Die Wildschweine im Naturschutzgebiet Voslapper Groden sollen bis März 2019 so stark wie möglich bejagt werden. Eine erste Rotte wurde bereits im Rüstersieler Groden gesichtet.


Die Wildschweine  im Voslapper Groden werden vom Pächter gefüttert und sind laut Augenzeugen eher zutraulich.    Foto:    Privat

Die Wildschweine im Voslapper Groden werden vom Pächter gefüttert und sind laut Augenzeugen eher zutraulich. Foto: Privat

 

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - Die Tierärztliche Hochschule Hannover ist von der Stadt Wilhelmshaven mit dem Monitoring der Wildschweinpopulation im Voslapper Groden Süd beauftragt worden. Im Frühjahr lebten dort geschätzte 40 Schwarzkittel.

Um die genaue Zahl der Tiere zu erfassen, waren Kameras installiert worden, diese Woche wurden sie abgeholt. „Wir hoffen, die Ergebnisse aus der Datenauswertung noch vor Weihnachten zu erhalten“, sagte Julia Muth, Pressesprecherin der Stadt, gestern auf Anfrage. Sie gehe davon aus, spätestens Anfang Januar etwas zum Wildschweinbestand sagen zu können. Die Kosten des Monitorings belaufen sich laut Muth auf etwa 9000 Euro.

In der jüngsten Sitzung des Umweltausschusses wurde mitgeteilt, dass in diesem Jagdjahr bis Anfang November 31 Schwarzkittel geschossen und vom Veterinäramt begutachtet wurden. Zum Vergleich: 2016 waren es drei Tiere. Seit Herbst bis zum Beginn der Brutsaison im März 2019 soll der Bestand nach Vorgabe der Behörden nun massiv bejagt werden. Bislang sei der Jagdpächter der Wildschweinplage im Naturschutzgebiet Voslapper Groden allerdings nicht Herr geworden. So seien bereits erste Schwarzkittel auf dem Deich und im Rüstersieler Groden gesichtet worden, hieß es im Ausschuss.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 15. Dezember 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.