12.09.2019


Schulentwicklung: Elternvertreter nehmen die Politik in die Pflicht


Die Schullandschaft werde zum Spielball der Politik. Das kritisiert der Stadtelternrat und nimmt die Politiker selbst in die Verantwortung.


DPA-Foto: Hirschberger

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Wilhelmshaven/lr - Verärgert reagiert der Stadtelternrat auf die jüngsten Diskussionen im Schulausschuss zur Schulentwicklung. Es geht um die Öffnung neuer und den Ausbau bestehender Schulstandorte angesichts deutlich steigender Schülerzahlen.

In einer Pressemitteilung macht der Stadtelternrat vor allem die Ratspolitiker selbst für die aktuellen Probleme verantwortlich. Die hätten bei der Erstellung des Schulentwicklungsplanes 2013 bis 2018 Fehlentscheidungen getroffen - trotz warnender Hinweise durch den Stadtelternrat.

„Zu kleine Gebäude, zu kleine Klassenräume, keine Differenzierungsräume, fehlende Sozialräume, unzureichende Mensen und Aulen, fehlende Schulhofgestaltungen sowie fehlende Sanierungskonzepte sind nur die Spitze der Unzulänglichkeiten in Wilhelmshaven“, listet der Stadtelternrat auf. Als „hanebüchen“ wird die Idee der Gruppe CDU/WBV bewertet, an der heutigen BBS in Heppens eine Grundschule einzurichten. Seit Jahrzehnten sei die marode Bausubstanz der BBS wiederholt thematisiert worden. Laut Stadtelternrat wären die Sanierungen teurer als ein Neubau. Zudem seien der Südosten oder die Stadtmitte bessere Standorte für eine neue Grundschule.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 12. September 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.