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06.10.2016


Schortenserin gründet Selbsthilfegruppe für transsexuelle Menschen


Wer im falschen Körper geboren wurde und eine neue Identität annehmen möchte, hat viele Hürden zu überwinden. In der Gruppe können sich Betroffene austauschen und gegenseitig helfen.


Andrea Fleßner leitet ab dem 18. Oktober eine neue Selbsthilfegruppe für transsexuelle Menschen in Wilhelmshaven.     WZ-Foto:    Hilbinger

Andrea Fleßner leitet ab dem 18. Oktober eine neue Selbsthilfegruppe für transsexuelle Menschen in Wilhelmshaven. WZ-Foto: Hilbinger

Von Kristin Hilbinger

Wilhelmshaven - Andrea Fleßner ist 46 Jahre alt. Zumindest steht das in ihrem Pass. Als Andrea gibt es sie aber erst seit einem Jahr - zumindest offiziell. Denn sie wurde als Junge geboren. Andrea Fleßner ist transsexuell.

Schon als Kind wusste die Schortenserin, dass sie anders ist. „Ich habe schon vor der Schulzeit angefangen, heimlich die Kleidung meiner Schwester und meiner Mutter anzuziehen“, erzählt sie. Warum sie das tat, wusste sie als Kind nicht. Und auch als Erwachsener war ihr lange nicht klar, was mit ihr los war.

Der Wunsch, Frau zu sein, war zwar immer da. Aber Fleßner unterdrückte ihn. „Ich habe versucht, den ganz normalen Weg zu gehen“, erzählt sie. Mit Mitte zwanzig hat sie geheiratet. „Die Ehe ist natürlich gescheitert.“

Vor drei Jahren fing Andrea Fleßner dann an, eine Selbsthilfegruppe für Menschen, die sich als „Trans“ definieren, in Oldenburg zu besuchen. „Das hat mir sehr geholfen“, sagt sie rückblickend. Allein die Gewissheit zu haben, nicht alleine anders zu sein, wiegt schwer.

Deshalb will Fleßner auch anderen Menschen helfen, die transsexuell sind - oder noch nicht genau wissen, ob sie es sind. Seit mehr als einem Jahr leitet sie bereits die Selbsthilfegruppe „Cocoon“ in Aurich. Am 18. Oktober findet das erste Treffen einer neuen Gruppe in Wilhelmshaven statt.


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 06.10.2016
Kurzbeschreibung:

Land überweist Millionenspritze für Wilhelmshaven +++ Ärger am Bahnhof in Sande +++ 70 Teilnehmer beim fünften Hafenschwimmen zum JadeWeserPort-Cup
Seitenzahl: 32
PDF Größe: 14,2 MB
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