11.02.2019


Schlangenlinien fielen auf


Eine 43-Jährige fiel den Polizeibeamten gleich zwei Mal ins Auge. Bevor sie auf der Straße Schlangenlinie mit eingeschalteter Warnblinklichtanlage fuhr, hatte sie einen Unfall verursacht.


Eine 43-Jährige fuhr unter Alkoholeinfluss mit dem Auto Schlangenlinien. Foto: Gabriel-Jürgens

Eine 43-Jährige fuhr unter Alkoholeinfluss mit dem Auto Schlangenlinien. Foto: Gabriel-Jürgens

 

Wilhelmshaven/tin - Eine 43-jährige Autofahrerin am Samstag gegen 14 Uhr einer Funkstreife der Polizei auf, weil sie in Schlangenlinien auf der Inhauser Landstraße fuhr und gleichzeitig die Warnblinkanlage eingeschaltet war. Bei einer Kontrolle stellten die Polizisten alkoholbedingte Ausfallerscheinungen bei der Frau fest. Zudem sei sie nicht mehr in der Lage gewesen, einen Alcotest ordnungsgemäß durchzuführen.

Während der Frau im Krankenhaus Blut abgenommen wurde, nahm eine weitere Funkstreife einen Verkehrsunfall in der Salzastraße auf. Es stellte sich heraus, dass die 43-Jährige gegen 13.30 Uhr dort auf einen vor ihr abbremsenden Pkw aufgefahren war. Der völlig perplexen 60 Jahre alten Geschädigten übergab die Frau einfach ihre Visitenkarte. Sie sei daraufhin wieder eingestiegen und weitergefahren.

Gegen die 43-Jährige sind nun zwei Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet worden. Ihr tschechischer Führerschein wurde sichergestellt.

Gegen einen 22 jährigen Autofahrer wurde ebenfalls am Samstag ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Er war am Samstag gegen 2.45 Uhr mit 0,68 Promille Alkohol im Blut mit seinem Auto auf der Friedrich-Paffrath-Straße unterwegs, als er angehalten wurde. Seinen Führerschein durfte er vorerst behalten.

An der Kreuzung Freiligrathstraße/Wilhelm-Busch-Weg passierte am Freitagmorgen um 6 Uhr ein Unfall. Ein 48-jähriger Autofahrer hatte die auf der Freiligrathstraße fahrende 60-jährige Autofahrerin übersehen, der er die Vorfahrt hätte gewähren müssen. So kam es zum Zusammenstoß der beiden Wagen, an denen nach polizeilicher Einschätzung wirtschaftlicher Totalschaden entstand.