Logo WZonline


11.01.2019


Recycling-Unternehmen unterliegt besonderer Beobachtung


Alba Metall Nord: Warum die Öffentlichkeit am Genehmigungsverfahren für neue Schredder beteiligt wird.


Mit dieser Benebelungsmaschine reduziert Alba Metall Nord  die Staubentwicklung bei der Schrottverarbeitung  an der Emsstraße. Die feinen Wassertropfen binden Staubpartikel in der Luft.   WZ-Foto:    Lübbe

Mit dieser Benebelungsmaschine reduziert Alba Metall Nord die Staubentwicklung bei der Schrottverarbeitung an der Emsstraße. Die feinen Wassertropfen binden Staubpartikel in der Luft. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - „Wir wollen uns informieren, aber weder das Unternehmen noch die Arbeitsplätze gefährden“, betonte der SPD-Fraktionsvorsitzende im Rat der Stadt, Howard Jacques, zu Beginn des Austauschs bei Alba Metall Nord an der Emsstraße.

SPD-Politiker haben sich ein Bild machen wollen von dem Recycling-Unternehmen Alba Metall Nord, nachdem die WZ im Dezember über die Vorwürfe einiger Südstadtbewohner gegenüber der Firma berichtet hatte. Sie hatten sich vor allem über zu viel Lärm und Staub beklagt.

Die bereits ergriffenen und geplanten Maßnahmen und Investitionen haben Jacques und die anderen Sozialdemokraten jedoch überzeugt: „Das Unternehmen ist auf dem richtigen Weg“.

Sowohl die Alba-Vertreter als auch die anwesenden Mitarbeiter des Staatlichen Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg bedauern, dass einige Südstadtbewohner offenbar vorliegende Fakten anzweifeln. „Dabei haben wir schon Beschwerdeführer und Alba zusammengebracht - und das Gespräch hat für Abhilfe gesorgt“, sagte Walter Kulisch vom Gewerbeaufsichtsamt.

Allerdings liege tatsächlich laut schalltechnischen Begutachtungen keine erhebliche Lärmbelästigung im Sinne des Bundes-Immissionsschutzgesetzes vor. Wer eine dauerhafte schalltechnische Überwachung der Betriebsabläufe auch auf der anderen Seite des Kanals in der Südstadt fordere, müsse die Verhältnismäßigkeit bedenken, so Kulisch.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 11. Januar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.