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23.02.2017


Plastikmüll im Meer: Forscher wollen Datenbasis verbreitern


Ende dieses Monats werden 800 Holz­täfelchen ins Wasser geworfen, unter anderem in Schillig und in Dangast. Die Wissenschaftler hoffen auf rege Beteiligung der Bevölkerung.


Mit Hilfe solcher in der südlichen Nordsee ausgesetzter Klötze soll der Strömungsverlauf und somit der Lauf des Plastikmülls im Meer nachvollzogen werden.    DPA-Foto:    Wagner

Mit Hilfe solcher in der südlichen Nordsee ausgesetzter Klötze soll der Strömungsverlauf und somit der Lauf des Plastikmülls im Meer nachvollzogen werden. DPA-Foto: Wagner

Von Hartmut Siefken

Wilhelmshaven/Oldenburg - Wissenschaftler des Instituts für Biologie und Chemie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg mit Außenstandort Wilhelmshaven eröffnen die zweite Phase ihres Verbundprojektes „Macroplastics“.

Bei der Untersuchung, wie sich Plastikmüll in der Nordsee verteilt, wollen die Forscher die Datenbasis in den kommenden Wochen verbreitern.

Wieder werfen sie ab Ende Februar tausende kleiner Holztäfelchen ins Meer und bitten die Bürger erneut um Mithilfe. Der vollständige deutsche Name des Vorhabens „Makroplastik in der südlichen Nordsee - Quellen, Senken und Vermeidungsstrategien“ deutet es bereits an: Ein wesentliches Ziel ist es, Methoden zur Vermeidung von Plastikmüll in der Deutschen Bucht und im Wattenmeer zu entwickeln. „Makroplastik“ meint dabei sichtbare Plastikteile ab einer Größe von fünf Millimetern.


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Digitale Ausgabe: WZ vom 23.02.2017
Kurzbeschreibung:

EWE feuert Vorstandschef +++ Kreisumlage wird um 1,7 Punkte gesenkt +++ David Beser schwamm auf Bronzeplatz
Seitenzahl: 32
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