08.11.2016


Neues Zentrum für Messtechnik geplant


Bis 2020 soll am Wilhelmshavener Terramare eine neue Forschungseinrichtung entstehen. Ein Schwerpunkt: Ein Innovationslabor, das Seetransporte umweltfreundlicher machen soll.


Von Hartmut Siefken

Wilhelmshaven - Die Meeresmesstechnik zählt zu den Schlüsseltechnologien der Meerestechnik. Mögliche Einsatzfelder und die Zuverlässigkeit der Methoden zu erforschen, wird die Aufgabe des geplanten Niedersächsischen Zentrums für Marine Sensorik (ZfMarS), das bis 2020 in Wilhelmshaven aufgebaut werden soll.

Hierüber hat sich jetzt Bundesforschungsministerin Johanna Wanka bei einem Besuch beim Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg informiert. Dabei hob sie die Bedeutung des Meeresschutzes angesichts von Klimawandel und Vermüllung der Ozeane hervor.

Ein gutes Drittel seiner Forschungsarbeit erledigt das ICBM im Terramare-Gebäude an der ehemaligen 1. Einfahrt in Wilhelmshaven. In Verbindung damit soll das ZfMarS gebaut werden. Die Kosten für den Neubau belaufen sich auf knapp fünf Millionen Euro. Sie werden mit 2,5 Millionen Euro vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert.