24.03.2019


Müll vermeiden soll "typisch Wilhelmshaven" sein


Spätestens mit der Eröffnung des Wattenmeer-Partnerschaftszentrums in drei Jahren wird Wilhelmshaven "Wattenmeer-Hauptstadt". Um dem gerecht zu werden, muss noch viel passieren.


Tauschten ihre Gedanken und Ideen zum Thema Nachhaltigkeit aus (von oben links): Oliver Leinert, André Lachmund, Olaf Stamsen, Imke Zwoch, Julia Griesbach, Dr. Juliana Köhler, Peter Südbeck. Nicht im Bild: Michael Diers.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Tauschten ihre Gedanken und Ideen zum Thema Nachhaltigkeit aus (von oben links): Oliver Leinert, André Lachmund, Olaf Stamsen, Imke Zwoch, Julia Griesbach, Dr. Juliana Köhler, Peter Südbeck. Nicht im Bild: Michael Diers. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Kristin Hilbinger
Wilhelmshaven - Zehn Jahre ist es her, dass die Unesco das Wattenmeer zum Weltnaturerbe erklärt hat. „Seitdem stellte sich die Frage: Welche Adresse können wir dem Wattenmeer geben?“ sagt Peter Südbeck, Leiter der Nationalparkverwaltung in Wilhelmshaven.

Die Frage ist inzwischen beantwortet. Der Bau des Internationalen Wattenmeer-Partnerschaftszentrums der Länder Deutschland, den Niederlanden und Dänemark im Banter-See-Park steht unmittelbar bevor. „Im Herbst soll es losgehen“, sagt Stadtbaurat Oliver Leinert und spricht von einem Premiumprojekt des Städtebaus und einem großen Wurf für Wilhelmshaven.

Am WZ-Stammtisch saßen am Donnerstagabend im Café Morgaen neben Chefredakteur Gerd Abeldt, Redakteurin Kristin Hilbinger, Oliver Leinert und Peter Südbeck, Imke Zwoch (BUND), André Lachmund (Klimaschutzbeauftragter der Stadt), Olaf Stamsen (Dehoga-Vorsitzender und Gastronom am Südstrand), Julia Griesbach (City-Interessenverein), Dr. Juliana Köhler (Leiterin des Wattenmeer-Besucherzentrum) und Michael Diers (Geschäftsführer Wilhelmshaven Touristik und Freizeit). Das Thema: Welche Chancen bietet das Weltnaturerbe Wilhelmshaven? Und: Was muss sich verändern, damit Wilhelmshaven den Ansprüchen an eine „Wattenmeer-Hauptstadt“ gerecht wird?

Weltnaturerbe
Das neue Wattenmeerzentrum wird im unteren Teil eine öffentlich zugängliche Ausstellung beherbergen. Und auch die Dachterrasse steht der Bevölkerung offen. Von dort aus wird jeder, der sich interessiert, einen großartigen Blick auf das Weltnaturerbe Wattenmeer werfen können. „Das Ziel muss sein, dass sich jeder Einzelne als Teil des Weltnaturerbes versteht, um das es sich gut zu kümmern gilt. Es muss rüberkommen: ,Das ist unseres?“, sagt Imke Zwoch.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 23. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.