15.05.2019


Mit einem Achilles durch die Stadt geroll(er)t


Mit einem Vortrag ließ Dr. Hansjörg Zimmermann ein kleines Stück Wilhelmshavener Wirtschaftsgeschichte Revue passieren.


Blickten auf die kurze Geschichte der Achilles-Werke in Langewerth zurück: Jostpeter Weikert,  Dr. Christina Wawrzinek (Leiterin des Küstenmuseums), Museumsmitarbeiter Michael Steinert, Dr. Hansjörg Zimmermann, Rollerbesitzer Heinz Schütt und der frühere Auszubildende Werner Franzmeier (von links).  WZ-Foto:     Lübbe

Blickten auf die kurze Geschichte der Achilles-Werke in Langewerth zurück: Jostpeter Weikert, Dr. Christina Wawrzinek (Leiterin des Küstenmuseums), Museumsmitarbeiter Michael Steinert, Dr. Hansjörg Zimmermann, Rollerbesitzer Heinz Schütt und der frühere Auszubildende Werner Franzmeier (von links). WZ-Foto: Lübbe

 

Wilhelmshaven/lr - Die Geschichte der Achilles-Werke in Langewerth stand im Mittelpunkt eines Vortrags im Kulturcafé. Dr. Hansjörg Zimmermann ließ im Küstenmuseum die zwar kurze, aber doch prägende Unternehmenshistorie Revue passieren.

Gegründet wurden die Achilles-Werke bereits 1894 im böhmischen Oberpolitz.

Nach dem 2. Weltkrieg aber wurde die Inhaber-Familie Weikert enteignet und vertrieben. Ernst Weikert baute den Betrieb, nun in zweiter Generation, in Wilhelmshaven wieder auf. 1948 konnte die Produktion mit Fahrradzubehör aufgenommen werden. Es folgten Fahrräder mit und ohne Hilfsmotor. Ab 1952 kooperierte dann Weikert mit Schweizer Konstrukteuren und baute in seinem Betrieb den Achilles-Sport-Motorroller, der ab 1953 in großer Zahl auf den Straßen in Wilhelmshaven und der Region unterwegs war. Der massive Anstieg an Pkw-Zulassungen ab Mitte der 50er-Jahre ließ den Motorroller aber schnell zum Auslaufmodell werden. Schon Ende des Jahrzehnts musste Weikert seinen Betrieb schließen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 15. Mai 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.