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13.02.2018


Knietief im kühlen Nass von Friedeburg


Bürgermeister Helfried Goetz gewann gegen FRF-Geschäftsführer Karl-Heinz Sünkenberg. Als Wetteinsatz setzten die Wettenden 500 Bratwürste bzw. 500 Berliner.


Im Wasser statt auf Eis stand am Sonntag FRF-Geschäftsführer Karl-Heinz Sünkenberg (links) bei der Eiswette in Friedeburg. Das bessere Näschen  hatte Bürgermeister Helfried Goetz bewiesen.      Foto:    Karasch

Im Wasser statt auf Eis stand am Sonntag FRF-Geschäftsführer Karl-Heinz Sünkenberg (links) bei der Eiswette in Friedeburg. Das bessere Näschen hatte Bürgermeister Helfried Goetz bewiesen. Foto: Karasch

 

Von Henning Karasch

Friedeburg - Die Gäste der ersten Eiswette im Waldfreibad Friedeburg standen dicht gedrängt am Ufer, als Karl-Heinz Sünkenberg, Geschäftsführer und Funkhausleiter des Friesischen Rundfunks (FRF), und Bürgermeister Helfried Goetz in grünen Anglerhosen bis zu den Knien im Wasser wateten.

Goetz hatte seine Wette gewonnen, dass das Wasser nicht gefroren war. Lediglich einzelne dünne Eisschollen trieben bei plus sechs Grad noch an der Oberfläche.

„Das nächste Mal wetten wir im Juli“, scherzte er in Richtung des Wettverlierers. Dieser dankte für die freundliche Aufnahme, die sein Sender in der Gemeinde fand, und bot dem Bürgermeister an, ihn zu duzen.

Der FRF bezog sein Funkhaus am 1. Dezember. Als Wetteinsatz setzte Karl-Heinz Sünkenberg 500 gratis Bratwürstchen. Er bestellte spontan 300 Stück nach, die für je einen Euro zu haben waren. Bis zuletzt habe er auf Blitzeis gehofft. Helfried Goetz setzte 500 Berliner dagegen, die für den guten Zweck verkauft werden sollten.