25.03.2019


Killt der Brexit den britischen Humor?


Im Rahmen des 22. A-cappella-Festivals zeigten die vier Briten, wie unterschiedlich A cappella sein kann. Der typische britische Humor blieb dabei allerdings etwas auf der Strecke.


Michael Steffan (v.li.), Mark Fleming, Christopher O’Gorman und William Purefoy gaben in der Christus- und Garnisonkirche ihre A-cappella-Version des Brexits. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 Von Sebastian Urbanczyk
Wilhelmshaven - „Friede, Freude, Eierkuchen“ gesungen auf der Melodie von „Freude schöner Götterfunken“ - gleich mit dem ersten Titel des Abends machte das „London Quartet“ deutlich, dass die Diskussion um den Austritt des Vereinigten Königreichs selbst vor der A-cappella-Musik nicht wirklich Halt macht.

Die Stimmen von Michael Steffan, Mark Fleming, Christopher O?Gorman und William Purefoy in den Songs waren dabei stets Weltklasse - klangvoll, kräftig und klar. Die Aussage allerdings, ob sie nun für oder gegen einen Brexit sind, blieb eher unklar.

In eigens komponierten kurzen Stücken, die das Quartett immer wieder einfließen ließen, spiegelte sich die Zerrissenheit der britschen Bevölkerung wider. So ging es einmal darum, stolz auf sein Land zu sein, einmal um die Unsicherheit was nun kommt und einmal, wie viele Vorteile doch die EU biete.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 25. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.